HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Der bedeutendste Fund aus dem Kulturbereich der Hallstattzeit ist der Kultwagen von Strettweg bei Judenburg. Römerzeitliche Kunstwerke, wie Plastiken, Weihesteine, Geräte und Schmuck stammen großteils aus Flavia Solva, der einzigen Römerstadt auf steirischem Boden (Reliefs im Schloß Seggau); römische Steine sind vielerorts in Kirchen, Schlössern u. a. vermauert. Eine zusammenhängende Kunstentwicklung begann mit der Romanik ab dem 12. Jh. Der romanische Stil zeigt sich beispielsweise in der Säulenbasilika des Stiftes Seckau. Kennzeichnend für den Übergang zur Gotik, die hier in der zweiten Hälfte des 13. Jh.s einsetzt, ist der sogenannte "Zackenstil" (Sandsteinmadonna an der Grazer Leechkirche). Die schönsten Beispiele der Spätgotik sind der Grazer Dom, die Wallfahrtskirche Maria Straßengel sowie das Kornmesserhaus in Bruck a. d. Mur. Hervorragende Kunstwerke sind die zahlreichen Flügelaltäre (Pfarrkirche Gröbming, St. Lambrecht, Oppenberg). In der Renaissance wurde die Verteidigungslinie gegen die Türken verstärkt (Riegersburg). Bemerkenswert ist der Arkadenhof im Haupttrakt des Grazer Landhauses. Führende Architekten des Barock im 17. Jh. waren P. F. Carlone (Stift Seckau), Domenico Sciassia (Stift St. Lambrecht, Wallfahrtskirche Mariazell, Stiftskirche Vorau) und Pietro de Pomis (Schloß Eggenberg).

 

Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten ist die Steiermark ein Land klimatischer Gegensätze. Der Alpenhauptkamm wirkt als Wetterscheide: dem rauhen Klima der Alpen steht das gemäßigte, mediterran beeinflußte Klima des südlichen Landesteils gegenüber. Generell ist das alpine Klima niederschlagsreich, mit kurzen, relativ kühlen Sommern; nur in den inneralpinen Tälern, die durch hohe Gebirgszüge abgeschirmt sind, fallen die Niederschläge allgemein niedriger aus. Im Herbst und Winter haben die Berg- und Gipfellagen deutlich mehr Sonnenschein und klare Luft (gute Fernsicht!) als die Täler und Becken, die oft tagelang unter einer Nebeldecke liegen. In Becken und abgeschlossenen Tälern (Ennstal, oberstes Murtal) ist das Phänomen der "Temperaturumkehr" festzustellen: in höheren Lagen ist es wärmer als in den Tallagen (normalerweise sinkt die Temperatur mit steigender Höhe um 1° C pro 200 Höhenmeter). In Becken sammelt sich die Kaltluft - sie ist zu schwer um aufzusteigen - und kühlt sich weiter ab. Über dem Kaltluftsee, der oft bis in eine Höhe von 1000 m reicht, wird die Luft dagegen von der Sonne erwärmt.

 

Die Steiermark ist das rohstoffreichste Bundesland Österreichs. Schon seit dem Mittelalter wird am Erzberg in Eisenerz Spateisenstein (32 % Eisen- und 2% Mangangehalt) abgebaut; im Tagbau werden 3 Millionen Tonnen Erz pro Jahr gewonnen. Die Verhüttung der Erze erfolgt in Donawitz bei Leoben.
Der traditionsreiche Salzbergbau in Aussee fördert knapp ein Drittel des österreichischen Salzes.
Aus der Weststeiermark kommt ein beträchtlicher Teil der österreichischen Glasproduktion.
Knapp 20 % der steirischen Bevölkerung sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Den größten Anteil am landwirtschaftlichen Ertrag hat die Viehwirtschaft, die vor allem im Raum Ennstal - Gröbming - Irdning und im oberen Murtal von Bedeutung ist. In der "Grünen Mark" werden 986.000 Hektar, das sind 60 % der Landesfläche, von Wald bedeckt.
Auch 75 % der österreichischen Obstanbaufläche liegen in der Steiermark. Von zunehmender Bedeutung ist die steirische Weinbauregion in der Süd- und Weststeiermark.
Ein aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Bedeutende Regionen sind das steirische Salzkammergut, die Dachstein-Tauern-Region, das Mariazeller Land, das Weizer Ferienland und die Thermenregion im Südosten.

 

Der Wald ist Lebensraum für verschiedene Nagetiere (Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen) sowie für Wild, vor allem Rehe; in Gebirgswäldern trifft man zuweilen auf den Rothirsch. Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder, seltener sind Iltis, Hermelin oder auch Wiesel. Die meistgejagten Säugetiere sind Hase und Kaninchen; in Höhen über 1300 m findet man den Schneehasen. Im Hochgebirge (1300 m - 2700 m Höhe) ist das Murmeltier heimisch. Der charakteristische Paarhufer der Alpenregion ist die Gemse, die sich in letzter Zeit stärker vermehrte. Der Steinbock konnte stellenweise wieder eingebürgert werden. Häufig sind in der Luft kreisende Bussarde, Sperber und Habichte zu beobachten. Seltener sind Steinadler, die in wenigen Paaren an der Waldgrenze brüten. Die alpinen Gewässer sind fischreich, in den Seen des Salzkammerguts und in den Gebirgsbächen sind vor allem Forellen, Äschen, Saiblinge, Schleien und Reinanken heimisch. In der Nähe von Gewässern leben Ringel- und Würfelnattern. Die große, bis zu 1,80 Meter lange Äskulapnatter bevorzugt warme Plätze. Sie wanderte, ebenso wie die Sandviper, aus dem mediterranen Raum hier ein. Die Kreuzotter dagegen gibt es überall. Vipern und Ottern sind Giftschlangen.

 

Rund 60 % der Landesfläche sind von Wald bedeckt. In den Kalkalpen und im Salzkammergut findet man den subalpinen Buchen-Tannen-Mischwald, in dem auch Bergulme, Eibe, Ahorn u.a. eingestreut sind. In den Auen sind Weide und Erle vertreten. In der Alpenregion sind die Nadelwälder, vor allem die Fichte vorherrschend, gefolgt von der Lärche. In den Tauern ist an der Waldgrenze vielfach die Zirbe (hochalpine Kiefernart) zu sehen. Für die Kalkplateaus ist die Legföhre (Latsche) typisch. Die Waldgrenze liegt bei zwischen 1700 m (Kalkalpen) und 2000 m Höhe (Zentralalpan). Hier schließen die Almen an (1500 - 2300 m). Es wächst eine äußerst vielfältige, großteils geschützte Alpenflora, wie Alpenaster, Alpenleinkraut, Arnika, Enzian aller Art, Trollblume, Mehlprimel, Silberwurz, Germer u.a. Bäume sind hier einzelne Zirbelkiefern, Latschen und Lärchen sowie Bestände von Krummholzkiefern (bis 2400 m). Auch eine alpine Heide ist hier vertreten: Heidekraut, Heidel- und Preiselbeeren, Krähbeere, Rentier- und Islandflechte und besonders die Alpenrose (Almrausch). Weite Landstriche wurden im Mittelalter zugunsten der Viehwirtschaft gerodet. Dort finden wir heute üppige Mähwiesen mit den verschiedensten Wiesenblumen. Besonders eindrucksvoll sind die Wiesen im Ausseerland und in der Mariazeller Gegend, wenn die Narzissen in Blüte stehen.

 

Im Südosten Österreichs, wo die Alpen vom Hochgebirge zum Mittelgebirge übergehen, erstreckt sich die Steiermark. Im zweitgrößten Bundesland Österreichs leben auf einer Landesfläche von 16.388 km2 rund 1,2 Millionen Menschen, davon 240.000 in der Landeshauptstadt Graz.
Die Steiermark grenzt im Osten an das Burgenland, im Norden an Nieder- und Oberösterreich, im Westen an Salzburg und Kärnten und im Süden an Slowenien.
Die Obersteiermark wird im Norden von den Kalkalpen (Dachstein, Totes Gebirge, Ennstaler Alpen, Hochschwab, Schneeberg und Rax) begrenzt. Hier liegt an der Grenze zu Oberösterreich der höchste Berg des Landes, der Hohe Dachstein (2996 m).
Als Rückgrat der Steiermark kann man die Kette der Niederen Tauern (Schladminger, Wölzer, Rottenmanner und Seckauer Tauern) mit ihren schönen Bergseen bezeichnen; sie laufen über die waldreichen Fischbacher Alpen, das Jogglland und den Wechsel.
Packalpe, Stubalpe und Gleinalpe im Westen des Grazer Beckens bilden den Übergang zur Mittelsteiermark. Diese wird vom Unterlauf der Mur in das ost- und weststeirische Hügelland geteilt. Die Mur, der Hauptfluß des Bundeslandes, sammelt zwei Drittel der steirischen Gewässer und führt sie der Drau zu. Zweitgrößter Fluß ist die Enns, die nach dem Durchbruch durchs Gesäuse die Steiermark nach Norden verläßt. Die Raab ist der größte Fluß der Oststeiermark.

 

Die Landschaften reichen von den schroffen Kalkalpen im Norden über die Kuppen der Kristallingebiete der Niederen Tauern bis zum bewaldeten Mittelgebirge des Grazer Paläozoikums und flachen Hügelland des steirischen Tertiärbeckens. In der von vulkanischen Gesteinen durchsetzten Schichtfolge von paläozoischen Schiefern und Karbonaten finden sich zahlreiche Lagerstätten wichtiger Rohstoffe, wie Eisenerze, Magnesit oder Talk. Der steirische Erzberg ist der größte Bergbau in Österreich. Hier werden ca. 3 Millionen Tonnen Erz pro Jahr mit 32% Eisen- und 2% Mangangehalt gewonnen. Gegen Süden folgt das Kristallin der Niederen Tauern und der Koralpe. Vor 20 Millionen Jahren griff das Meer von der Ungarischen Tiefebene in den Alpenraum über. Das steirische Tertiärbecken senkte sich ein und wurde überflutet. Im weststeirischen Becken liegt das Köflacher Kohlenrevier, in dem seit dem 18. Jh. 127 Millionen Tonnen Kohle abgebaut wurden. Durch das Einsenken des Beckens an Schwächezoenen der Erdkruste kam es vor ca. 18 Millionen Jahren zu vulkanischer Tätigkeit. Basaltische Laven erreichten die Erdoberfläche (Basaltschlot, der die Riegersburg trägt, Säulenbasalte von Klöch). Eine Nachwirkung des Vulkanismus im steirischen Tertiärbecken ist die erhöhte geothermische Tiefenstufe - sie wird durch Wasserbohrungen zu Bade- und Heizzwecken genutzt (Thermenregion).

 

15 v. Chr. nahmen die Römer fast die ganze heutige Steiermark ein; zahlreiche Siedlungen und Straßen wurden angelegt. Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches 476 n. Chr. und der Völkerwanderung drangen slawische Stämme in das Land ein. 788 kam das Gebiet unter die Herrschaft Karls des Großen (Ansiedlung fränkischer, bayerischer und sächsischer Adeliger und Bauern). Nach dem Sieg über die Ungarn bei Augsburg (955) wurde zur Sicherung der östlichen Reichsgrenze eine Reihe von Marken errichtet, die vom Geschlecht der Traungauer regiert wurden. 1180 wurde die Mark "Stiria" (Steier) durch Kaiser Friedrich Barbarossa zum Herzogtum erhoben und kam 1192 an die Babenberger, womit die Zugehörigkeit zu Österreich besiegelt war. Ab 1278 regierten die Habsburger das Land (bis 1918). Graz war bis 1619 Hauptstadt Innerösterreichs und kurzzeitig kaiserliche Residenzstadt. Eine Reihe von Landplagen, Türkeneinfälle, Pestepidemien, Hungersnöte und Heuschreckenplage, ließen im 15. Jh. ganze Landstriche veröden. Vom 16. bis 17. Jh. ließen der Dreißigjährige Krieg sowie die Einfälle von Ungarn und Türken das Land verarmen. Der wirtschaftliche Fortschritt im 18. Jh. wurde durch die Napoleonischen Kriege unterbrochen, konnte sich aber im 19. Jh. durch die Schaffung neuer Industriezweige und die Anlage von Eisenbahnlinien (1857 Bahnstrecke Wien-Graz-Triest) fortsetzen.

 

Bei ihrer Ausbreitung in der Steiermark trafen die Bayern in karolingischer Zeit (8. Jh.) auf eine slawische Bevölkerung. Die Oststeiermark war durch jahrhundertelange Kämpfe mit den Reitervölkern aus dem Osten fast völlig verödet und wurde seit dem 10. Jh. von deutschen Kolonisten, überwiegend bayerischer Herkunft, besiedelt. Die Siedlungsräume der karolingischen Landnahme weisen irreguläre Orts- und Flurformen auf (Weiler und Haufendörfer mit meist kleingeteilten Block- oder Blockstreifenfluren), während sich die Gebiete der hochmittelalterlichen Kolonisation im östlichen Flachland durch planmäßig angelegte Straßen- und Angerdörfer mit großzügigen Gewannfluren auszeichnen. Der Gebirgsraum wurde in mehreren Phasen durch Einödhöfe erschlossen. Die Mehrzahl der Städte wurde von den Landesfürsten zum Zweck der Landessicherung, als Verkehrsstützpunkte oder Bergbauorte gegründet oder mit dem Stadtrecht ausgestattet. Viele liegen am Fuß einer Burg und sind Märkte, die sich an einer Straße entlangziehen. Die größte Siedlungsdichte erreicht das Industriegebiet der Mur-Mürz-Furche von Judenburg bis Mürzzuschlag.

 

Praktische Hinweise

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind in offizielle Kategorien eingeteilt; die Skala reicht vom Luxushotel (fünf Sterne) bis zum einfachen Hotel (ein Stern).
*****Luxushotels ****erstklassige Beherbungsbetriebe ***gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe **mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe *einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

 

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).
Mindestalter: für Segelfliegen 16 Jahre, für Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten 16 Jahre, Motorfliegen 17 Jahre, Ballonfahren 17 Jahre und Fallschirmspringen 17 Jahre.
Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.

 

Die Geschäfte in den Städten sind im allgemeinen von Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr geöffnet. Einige Geschäfte sperren in der Mittagspause zu (12-14 Uhr). Lebensmittelgeschäfte öffnen oft schon vor 8 Uhr und schließen um 18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat sind die Geschäfte in den Städten bis 17 Uhr geöffent.
In den großen touristischen Zentren halten die Geschäfte auch am Wochenende offen.

Die Banken sind meist von Montag bis Freitag, 8-12.30 und 13.30-15 Uhr (Donnerstag bis 17 Uhr) geöffnet.

 

Die Umstellungsphase ist vorbei: Ab 1. März hat der Schilling in Österreich ausgedient. Der feste Umrechnungskurs beträgt ATS 13,7603 pro Euro 1,00.

Euro-Scheck

Der Euro-Scheck wird in Österreich nicht mehr akzeptiert. Reise- oder Travellerschecks können natürlich weiterhin in allen Banken Österreichs getauscht werden.


Geld-Automaten/Bankomat

In allen Geld-Automaten in Österreich können Sie seit dem 1. Januar bis zu Euro 400,00 pro Tag (ATS 5.504,12) beziehen.


Umtausch nach dem 1. März 2002

Sollten Sie aus dem letzten Urlaub noch Schillinge übrig haben, dann können Sie diese unbefristet und kostenlos bei der Nationalbank tauschen. Die Adresse der Nationalbank in der Steiermark:


Steiermark - Graz

Brockmanngasse 84, 8018 Graz, Tel. 0 31 6/81 81 81-0

 

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und bildet mit den anderen EU-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, den EU-Binnenmarkt.

Der Warenverkehr ist hier für private Zwecke zollfrei, eine obere Grenze ist jedoch vorgegeben, z. B. für Reisende über 17 Jahre 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein.

Für Waren, die in Duty-Free-Shops erworben werden, gilt die Höchstmenge des Warenverkehrs mit Nicht-EU-Ländern.

Reisende (über 17 Jahre) aus Nicht-EU-Ländern dürfen nach Österreich zollfrei einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, ferner 2 l Wein oder andere alkoholische Getränke bis 22 Vol. % und 1 l Spirituosen.

Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten ab einem Einkauf von € 75,00 möglich.

Im Geschäft füllt man das TAX-FREE-Formular (Geschäftsstempel) aus, und sobald man den EU-Raum verlässt, fordert man von der Zollbehörde des Ausreiselandes den Zollstempel an. Es wird nicht nur der österreichische, sondern ersatzweise auch ein Zollstempel eines der EU-Länder anerkannt.

Das fertig ausgefüllte Formular sendet man an:
Global Refund Austria AG
A-1030 Wien, Trubelgasse 17-19
Telefon +43 1 / 798 44 000
Fax +43 1 / 798 40 44

 

Reisepaß oder gültiger Personalausweis genügen für die Einreise und bei einem Aufenthalt, der nicht länger als für drei Monate geplant ist. Für Kinder unter 16 Jahren genügt eine Eintragung in den Paß der Eltern.

 

In Österreich sind bleifreies Normalbenzin (91 Oktan), Euro-Super (bleifrei 95 Oktan), Super Plus (98 Oktan, bleifreies Benzin mit Bleiersatz für ältere Kraftfahrzeuge), Diesel und Flüssiggas erhältlich.

 

Für Hunde und Katzen ist bei der Einreise nach Österreich ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mit aktuellem Tollwutimpfungsnachweis erforderlich. Das Impfzeugnis muß bei der Einreise mindestens 30 Tage alt und darf nicht älter als ein Jahr sein.

 

Ärztliche Hilfe
Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet. Wer keinen international gültigen Urlaubskrankenschein (wird von den Kassenärzten akzeptiert) bei sich hat, muß die Behandlung bezahlen.

Apotheken
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8-12 und 14-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst: bei jeder geschlossenen Apotheke findet man einen Hinweis auf die nächstgelegene geöffnete Apotheke.

 

Die allgemeinen Verkehrsvorschriften unterscheiden sich nicht von denen anderer europäischer Länder.
Höchstgeschwindigkeiten:
Landstraßen 100 km/h, Autobahnen 130 km/h
Die Alpenstraßen sind vor allem auf Nebenstrecken teilweise einbahnig, reich an Kehren und erfordern oft überdurchschnittliches fahrerisches Können. Die Paßstraßen sind im Winter häufig gesperrt. Ganzjährig geöffnete Alpenübergänge: Brennerpaß, Fernpaß, Reschenpaß, Arlbergpaß.

 

1. Januar: Neujahrstag
6. Januar: Fest der Hl. Drei Könige
März/April: Ostermontag
1. Mai: Staatsfeiertag
Mai/Juni: Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam
15. August: Mariä Himmelfahrt
26. Oktober: Nationalfeiertag
1. November: Allerheiligen
8. Dezember: Mariä Empfängnis
25. Dezember: Christtag
26. Dezember: Stephanitag
Schulferien:
Weihnachten (2 Wochen)
Februar (1 Woche Energieferien)
19. März (Josefitag = Landesfeiertag)
Ostern (1 Woche)
Juli/August/Anfang September (8 Wochen Sommerferien)
2. November (Allerseelen)

 

Feuerwehr122 Polizei133 Pannenhilfe ARBÖ123 ÖAMTC120

 

Öffnungszeiten der Postämter: 8-12 und 14-18 Uhr, Hauptpostämter in den größeren Städten: 0-24 Uhr.

Porto ins Ausland: Briefe 0,55€, Postkarten 0,50€


Telefongespräche innerhalb von Österreich sind nach Zonen gestaffelt und zwischen 18 und 8 Uhr sowie am Wochenende verbilligt. Öffentliche Münzfernsprecher: für Ortsgespräche braucht man 10-Cent-Münzen, für Ferngespräche 1€-Münzen.

Bargeldlos kann man mit Telefonwertkarten telefonieren (in Postämtern zu €6 bzw. € 12 erhältlich).



Vorwahl von Österreich nach
Deutschland0049
Italien0039
Schweiz0041
Frankreich0033
Großbritannien0044


Vorwahl für Österreich von Deutschland, Italien, Schweiz: 0043

Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne "0" gewählt.



Auskunft über Telefonnummern
Inland1611
Deutschland1612
Europa (ohne Deutschland)1613
Außereuropäische Länder1614