HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Nicht alle historischen Bauten glänzen so schön wie das Goldene Dachl, der Glanz vergangener Jahrhunderte ist in Tirol dennoch nie verloren gegangen.

Vor allem mit bedeutenden Bauwerken aus der Gotik kann Tirol aufwarten. Sehenswerte Profanbauten aus dieser Zeit sind das "Stubenhaus" in Hall und das "Fuggerhaus" in Schwaz.
Ein Hauptwerk der Freskomalerei ist der Passionszyklus im Kreuzgang des Franziskanerklosters von Schwaz. In der Innsbrucker Hofkirche halten rund um das Grabmal Kaiser Maximilians I. 28 überlebensgroße Bronzefiguren Wache: Die berühmten „Schwarzen Mander“ (und „Weiberleit“). Ebenso aus der Renaissance stammen Schloss Ambras bei Innsbruck, sowie das vorbildlich renovierte Schloss Tratzberg bei Schwaz und die Festung Kufstein.

In der Barockzeit wurde Tirol hauptsächlich vom italienischen und süddeutschen Raum beeinflusst. In Innsbruck gibt es dazu einige sehenswerte Beispiele: das alte Landhaus, der Dom zu St. Jakob und die Rokoko-Basilika Wilten. Die bedeutendsten Vertreter der Tiroler Malerei im 19. Jhdt. sind der Landschaftsmaler Josef Anton Koch, der Historienmaler Franz von Defregger und Theodor von Hörmann (Wiener Sezession). In der Tiroler Malerei des 20. Jhdts sind Albin Egger-Lienz, Leo Putz, Paul Flora, Gerhild Diesner, Max Weiler, Eduard Thöny und Alfons Walde zu nennen. Im Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck kann man die wichtigsten Werke der Tiroler Kunstgeschichte besichtigen. Hier findet sich auch eine sehr informative Abteilung mit Arbeiten von zeitgenössischen Tiroler Künstlern.

 

Schnee und Sonne, das ist der vitale Winter-Cocktail, den Tirol seinen Gästen offeriert. Im Sommer ist es niederschlagsreicher und deshalb satt grün.

Im Herbst und Winter, wenn das Alpenvorland oft tagelang unter einer geschlossenen Nebeldecke liegt, gibt es in den hochalpinen Tälern und Bergen Sonnenschein und klare Luft. Die Sommer sind niederschlagsreicher, denn Tirol gehört zum kühlgemäßigten, mitteleuropäischen Klimabereich. Das ist der Grund dafür, warum es im Sommer in Tirol so üppig grünt und blüht.
Am regenärmsten ist das obere Inntal (stellenweise weniger als 600 mm Niederschlag pro Jahr). Die meisten Sonnenstunden pro Jahr gibt es in Hochserfaus, nämlich 1940, das sind 52 % der überhaupt möglichen Sonnenscheindauer. Die intensive Sonneneinstrahlung, die mit der Höhe zunimmt, täuscht manchmal über die niedrige Lufttemperatur hinweg. Das Wetter im Gebirge ist auch ein wenig kapriziös: Mit raschen Wetterumschwüngen ist zu rechnen, worauf sich besonders Bergwanderer bei der Planung längerer Touren einstellen müssen.
Ein alpines Wetterphänomen ist der Föhn, der entsteht, wenn Süd- bzw. Nordwinde den Alpenhauptkamm überqueren. Im Staugebiet, wo die Luftmassen aufsteigen, regnet es, auf der anderen Seite des Gebirges - im Föhngebiet - ist das Wetter meist schön und die Luft klar. Innsbruck ist ein bekanntes Südföhngebiet mit durchschnittlich 64 Föhntagen im Jahr. Vermehrt tritt der Föhn im Frühjahr und Herbst auf, oft böig und orkanartig. Hüte festhalten und die zerstrubbelte Frisur als Föhnfrisur deklarieren!

 

In einem kleinen Land, heißt es, wird man schnell berühmt. Tatsächlich aber hat Tirol viele Persönlichkeiten mit internationalem Ruf vorzuweisen.

Sportbegeisterte Menschen kennen Skilegenden wie Karl Schranz und Stefan Eberharter. Sie verweisen auf Tirols große Tradition als Land des Skisports. Snowboardgrößen wie Martin Freinademetz oder Gitti Köck wiederum brachten eine junge, dynamische Sportart ins Herz der Alpen. Gerhard Berger hat als Formel-1-Pilot Furore gemacht und die Pitztalerin Angela Eiter ist Weltmeisterin im Sportklettern. Der ehemalige Skistar Hansi Hinterseer erobert heute mit seiner Musik im Sturm die Herzen unzähliger Fans.
Auch im künstlerischen Bereich gibt es große Namen zu nennen: Peter Kogler, Hans Weigand oder Heinz Gappmayr stammen aus Tirol und sind durch ihr Schaffen zu internationalem Renommee gelangt. Felix Mitterer wurde als Dramatiker und Heimatdichter bekannt. Seine Stücke werden auf wichtigen Bühnen nicht nur im deutschsprachigen Raum gespielt. Dietmar Schönherr moderierte TV-Shows und ist die deutsche Synchronstimme von James Dean. Der Schauspieler Tobias Moretti ist vom Krimi-Kommissar zum Charakterdarsteller geworden und der vielseitige Sound- und Elektronikkünstler Hans Platzgumer bereist als Musiker und DJ die ganze Welt.
Es gäbe noch weit mehr Tirolerinnen und Tiroler zu nennen, die ihren Weg von Tirol aus rund um die Welt angetreten haben. Ihre Erfolge haben nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Heimat bekannt gemacht, deshalb darf Tirol mit Recht stolz auf sie sein.

 

Von der Vielfalt der alpinen Tierwelt kann man sich im Innsbrucker Alpenzoo überzeugen, aber es lohnt sich auch, auf freier Wildbahn achtsam zu sein.

In den alpinen Gewässern leben Forellen, Saiblinge, Äschen, Schleien und Reinanken, in Tümpeln die Alpenmolche. Unter den Insekten sind viele streng geschützt, so der Alpenbock, Hirschkäfer und Nashornkäfer, bei den Schmetterlingen sind es z. B. Schwalbenschwanz, Totenkopfschwärmer und Trauermantel.
Der Alpensalamander ist vorzugsweise in der Dämmerung und bei Regen unterwegs. Auf warmen Felsen, an sonnigen Wegrändern entdeckt man die Smaragdeidechse. Die häufigste Giftschlange ist die Kreuzotter. Geschützte Alpenvögel sind Steinadler, Lämmer- und Bartgeier, Alpensegler, Kolkrabe, Steinhuhn, Finken und Auerhahn.

Ebenfalls unter Schutz gestellt sind Fledermaus, Igel, Maulwurf und Spitzmaus. Der Lebensraum von Nagetieren wie Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen erstreckt sich auf den Wald; im Hochgebirge ist das Murmeltier heimisch. Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder, seltener Iltis, Hermelin und Wiesel. Der charakteristische Paarhufer der Alpenregion ist die Gämse, der schon fast ausgestorbene Steinbock konnte stellenweise wieder eingebürgert werden. Die Tiroler Felder und Wälder werden von Rehrudeln bevölkert und in den Gebirgswäldern trifft man zuweilen auf den Rothirsch.
Bei allen Wildtieren braucht es Vorsicht und Behutsamkeit, um sie aufzustöbern ohne sie aufzustören. Manchmal muss man auch sehr früh aufstehen, um sie beobachten zu können.

 

Tirol ist ein blühendes Land mit vielen pflanzlichen Besonderheiten wie seltenen Alpenblumen und großen Wäldern mit uralten Baumbeständen.

Entsprechend der Höhenstufung gibt es unterschiedliche Vegetationszonen:
600 bis 1600 m Waldzone: In der unteren Region sind Fichten, Buchen, Kiefern und Lärchen verbreitet. Ericaceen, Ahorn und Wacholder sind hier ebenfalls zu finden. Ein ganz besonderes Naturdenkmal ist der Ahornboden im Karwendel mit fetten, üppigen Mähwiesen, herrlichen Blumenwiesen und den alten Ahornbeständen, die im Herbst ihre goldene Pracht entfalten. An der oberen Waldgrenze finden sich meist Fichten, Lärchen, Zirben und Legföhren (auf Kalkalpenplateaus).

1500 bis 2300 m: Hier finden sich die Almen mit typischen Bergblumen (großteils geschützt), wie Alpenaster, Alpenleinkraut, Arnika, Enzian aller Art, Trollblume usw., ebenso einzelne Bäume wie Zirbelkiefern, Latschen und Lärchen, sowie Bestände von Krummholzkiefern (bis 2400 m). Auch die alpine Heide ist hier vertreten.

2300 bis 2700 m: In der Felsregion gedeihen neben Moosen und Flechten noch einige Blütenpflanzen - wie das sagenumwobene Edelweiß und die Aurikel (streng geschützt!); der Gletscherhahnenfuß wächst noch in einer Höhe von 2000 bis 4000 m und ist damit die höchste Blütenpflanze Europas.
Auf alpinen Terrassen sind immer wieder Hochmoore zu entdecken, zum Beispiel im Naturpark Kaunergrat. Kennzeichnende Begleitpflanzen dieser reichhaltigen Biotope sind Wollgras, Heidekraut, bestimmte Riedgräser und Zwergbirke.

 

Das Urlaubsland Tirol präsentiert sich gern von seinen schönsten Seiten. Aber ein paar geografische Eckdaten sind auch ganz interessant:

Tirol mit der Hauptstadt Innsbruck ist das drittgrößte österreichische Bundesland (12.648 km²) mit rund 700.000 Einwohnern (Stand 2009). Nur 13 % der Fläche sind in dem alpinen Land besiedelbar. Rund 20 % der Landesfläche sind nach dem Naturschutzgesetz zu Naturschutz-, Landschaftsschutz- oder Ruhegebieten erklärt.

Tirol grenzt im Westen an das Bundesland Vorarlberg, im Norden an die Bundesrepublik Deutschland (Bayern), im Osten an die Bundesländer Salzburg und Kärnten, im Süden an Italien (Südtirol) und im Westen an die Schweiz. Der Landesteil Osttirol ist seit der Abtrennung Südtirols vom Mutterland abgeschnitten und nur über Salzburg (Felbertauern-Straßentunnel) oder Italien (Südtiroler Pustertal) erreichbar.

Der höchste Berg Österreichs, der Großglockner (3797 m), liegt an der Grenze zwischen Osttirol und Kärnten, die Wildspitze (3770 m) ist der höchste Berg Nordtirols. Der größte Gletscher des Landes ist der Gepatschferner in den Ötztaler Alpen, er bedeckt eine Fläche von rund 18 km2 und ist 8,7 km lang. Tirol besitzt mit dem Brenner (1370 m) den niedrigsten Alpenübergang und ist deshalb eines der wichtigsten und am meisten frequentierten Transitländer für Personen- und Warenverkehr.

 

Tirol ist steinreich, was die hier vorkommenden Gesteinsarten betrifft, denn es hat Anteil an allen bedeutenden geologischen Zonen der Ostalpen.

Im Norden bilden die Nördlichen Kalkalpen eine ca. 50 km2 breite Kette, deren vegetationsarme, schroffe Wände und Gipfel in gewaltigen Schutthalden aus Verwitterungsmaterial zu versinken scheinen. Von West nach Ost gliedert sich die Kette in die Allgäuer und Lechtaler Alpen, in das Wetterstein-, Mieminger-, Karwendel- und Kaisergebirge.

Den größten Teil nehmen die kristallinen Zentralalpen ein, die sich überwiegend aus Schiefergesteinen aufbauen. Die höchsten und weitläufigsten Erhebungen sind die imposanten Gipfel des Hauptkammes, der die Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer bildet. Silvrettagruppe, Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen stellen hier die Hauptmassive.
Ausladende Gletscher bedecken die Mulden zwischen den höchsten Gipfeln, zu denen viele Dreitausender zählen, wie der höchste Berg Tirols, die Wildspitze (3772 m). Zwischen Drau- und Gailtal hat Tirol mit den Lienzer Dolomiten Anteil an den Südlichen Kalkalpen. Das Inntal, das vom vielbesungenen grünen Inn durchflossen wird, trennt diese zwei Bereiche geologisch voneinander.

 

Die Tiroler gelten als aufrecht und ein bisschen eigensinnig. Die Ursachen dafür liegen u.a. auch in der Geschichte des kleinen Landes im Gebirge.

Tirol war bereits seit der Steinzeit besiedelt. Um 15 vor Christus kamen die Römer ins Alpengebiet und gründeten die Provinz Rätien. Die alte Römerstraße „Via Claudia Augusta“ im Tiroler Oberland und das Archäologische Museum von Fließ erinnern noch daran. Im 6. Jhdt. n. Chr. rückten von Norden die Bajuwaren vor. 1027 wurde das Gebiet vom deutschen Kaiser den Bischöfen von Brixen und Trient übertragen. Sie übergaben einzelne Talschaften Tirols an verschiedene Grafengeschlechter als Lehen. Graf Meinhard II. von Görz-Tirol schloss 1286 die Gebiete zur Grafschaft Tirol zusammen. Seine Enkelin, Margarete Maultasch, übergab Tirol 1363 an Herzog Rudolf IV. von Österreich aus dem Haus Habsburg. Der bedeutendste Tiroler Landesfürst war Kaiser Maximilian I. (1459 – 1519), unter dem Innsbruck zum kulturellen Zentrum aufstieg: er gab den Tirolern das Recht auf eigene Landesverteidigung.

Im Spanischen Erbfolgekrieg war Tirol Schauplatz erbitterter Kämpfe (1703). 1805 musste Tirol an Bayern (verbündet m. Frankreich) abgetreten werden. Im Freiheitskampf von 1809 blieben trotz der erfolgreichen Schlachten am Bergisel unter der Führung Andreas Hofers letztlich die Bayern siegreich; erst beim Wiener Kongress 1814 wurde Tirol wieder Österreich zugesprochen. Der Erste Weltkrieg zerschlug die Einheit Tirols erneut. Nach dem Friedensvertrag von St. Germain 1919 kam Südtirol zu Italien.

 

Tiroler Blut ist keine Nudelsuppe, pflegen die Tiroler manchmal zu sagen und meinen damit, dass sie aus ganz besonderem Holz geschnitzt sind.

So gesehen kommt das Holz aus Mischwäldern, denn die Tiroler haben aus unterschiedlichen geografischen Räumen stammende Vorfahren. Den Grundstock der Tiroler Bevölkerung bildet der bayerische Stamm - mit Ausnahme des Außerfern, das alemannisch ist. Beeinflusst wurde dieser Urtiroler-Stamm von den Römern um 15 vor Christus, die zu den Rätoromanen verschmolzen. Seit dem 6. Jhdt. n. Chr. überlagerten die germanischen Bajuwaren die rätoromanische Bevölkerung. Allerdings hielten sich die Rätoromanen lange im angrenzenden Engadin – und zwar bis heute.
Der Gebirgsraum wurde in mehreren Phasen erschlossen. Die alten Zentren entstanden an Verkehrsknotenpunkten und Durchgangswegen (Innsbruck, Kufstein, Landeck) oder in der Nähe des Abbaues von wertvollen Bodenschätzen wie Salz (Hall in Tirol), Silber (Schwaz, Rattenberg) oder Kupfer (Kitzbühel).

Das Inntal ist die Hauptachse des Landes und bildet den Hauptlebensraum. Auf flachen Schuttkegeln und ausgedehnten niedrigen Terrassen (Mittelgebirge) breiten sich stattliche Dörfer aus. Vor allem das mittlere Inntal zwischen Zirl und Zillertal begründet seine zentralräumliche Vorrangstellung mit der Siedlungsfläche und der verkehrsgünstigen Lage zum Brennerpass. In Osttirol übt das von der Drau durchflossene Lienzer Becken die Funktion eines Hauptsiedlungsraumes aus. Geschlossene ländliche Siedlungen gibt es auch im Lechtal und Drautal.

 

Praktische Hinweise

Man muss nicht nach den Sternen greifen, wenn man in Tirol eine gemütliche und qualitativ hochwertige Ferien-Unterkunft bekommen will. Aber:

Die Sterne ermöglichen die Orientierung unter den verschiedenen Qualitätsklassen. Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind in offizielle Kategorien eingeteilt; die Skala reicht vom Luxushotel (fünf Sterne) bis zum einfachen Hotel (ein Stern).

***** Luxushotels
**** erstklassige Beherbungsbetriebe
*** gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe
** mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe
* einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

 

Sie fliegen auf Tirol? Dann landen Sie am besten am Flughafen Innsbruck und genießen das Service. Denn hier macht man Urlaub von Anfang an.

Kurze Wege, freundliches Service und eine rasche Gepäcksabfertigung- so präsentiert sich der Flughafen Innsbruck seinen Gästen. Kulinarisch verwöhnt Sie das Restaurant im ersten Stock, das nicht nur wegen dem Blick auf das Vorfeld beliebt ist, die Gäste schätzen auch die entspannte Atmosphäre. Für ein tolles Shopping-Erlebnis sorgt der Airport-Shop im Parterre und der Duty Free und Travel Value Store, der mit verlockenden Angeboten auf Sie wartet.

Weitere Informationen rund um den Flughafen und die aktuellen Linien- und Charterflüge utner der Tel. +43.512.22525-0 und auf der Homepage des Flughafens Innsbruck.

 

Bergsteigen und Wandern ist wunderschön, hat aber auch gefährliche Seiten.

Die Männer und Frauen der Tiroler Bergrettung tun ihr Möglichstes, um andere aus Bergnot zu retten. 4000 ehrenamtliche Tiroler BergretterInnen bewältigen jährlich ca. 4.000 Einsätze und retten dadurch Leben. Dafür sei ihnen auch an dieser Stelle ein herzliches Danke gesagt.

Wer im Gebirge unterwegs ist, sollte sich diese Nummer merken bzw. ins Handy einspeichern:
Bergrettung/Alpiner Notruf: 140


 

Es ist faszinierend, die Tiroler Bergwelt von ganz oben zu sehen. Wer Tirols Gipfel selber überfliegen möchte, braucht bestimmte Voraussetzungen.

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).

Mindestalter: Segelfliegen 16 Jahre, Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten 16 Jahre, Motorfliegen 17 Jahre, Ballonfahren 17 Jahre und Fallschirmspringen 17 Jahre. Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern werden sie für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.
Flugsportzentrum Tirol-Segelflug Motorflug u Funklizenzenausbildung
Kranebitter Allee 105
6020 Hötting, Innsbruck
Tel. +43.664.2363857

 

Sie möchten eine Rundfahrt durch Tirol unternehmen, aber das Auto zeigt Ermüdungserscheinungen oder gibt gar den Geist auf?

Die freundlichen Helfer der Tiroler Pannenhilfe und Automobilclubs sind rasch zur Stelle! Hier die nötigen Adressen:
ARBÖ Landeszentrum Tirol, 6020 Innsbruck, Stadlweg 7, Tel. 050-123-2700; Fax: +43.512.34 51 23-17; Informationsdienst: Telefon: 050-123-123

ARBÖ Pannenhilfe: 123, Reise-Notruf: 01-8956060

ÖAMTC: Landessekretariat Tirol, 6020 Innsbruck, Andechsstraße 81, Tel. +43.512.33 20

ÖAMTC Pannenhilfe: 120, Schutzbriefnotruf 01-2512000

 

Lust auf shopping? Hier die besten Zeiten für Ihren Einkaufsbummel:

Die Geschäfte in Tirols Städten sind allgemein von Montag bis Freitag 9:00 - 18:00 Uhr, Samstag 9:00 -17:00 Uhr geöffnet. Einige Geschäfte sperren in der Mittagspause zu (12:00 – 14:00 Uhr).

Lebensmittelgeschäfte öffnen oft schon vor 8:00 Uhr morgens und schließen um 18.30 bzw. 19.30 Uhr. In den großen touristischen Zentren halten viele Geschäfte auch am Wochenende offen.


 

Freigeister fühlen sich wohl in Tirol. Deshalb gibt es hier auch besonders schöne Campingplätze.

Die offiziellen Tiroler Campingplätze liegen in wunderschöner Landschaft und sind großteils mit modernen Einrichtungen ausgestattet, sodass einem komfortablen Campingvergnügen nichts im Wege steht. Mitglieder von Campingclubs erhalten meist Gebührenermäßigung.

Wildes Campieren und Übernachten in Campingfahrzeugen außerhalb von Campingplätzen ist in Tirol nicht erlaubt. Hinweis für Wohnwagenbenützer: Einige der Tiroler Bergstraßen sind für Wohnwagen nicht geeignet oder erlaubt. Also am besten vorher informieren und die Route planen.

Detailinfos bei den Autoclubs ARBÖ und ÖAMTC.

Weitere Auskünfte: Camping- und Caravaning-Club Austria, Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien. Tel.: +43.(0)1.89121.222; Fax: +43.(0)1.89121.274

 

Österreich ist seit 1995 Mitglied der EU, deshalb wurde m Jahr 2002 der Euro als Landeswährung eingeführt.

Wer noch aus alter Tradition in Schilling rechnet: Der feste Umrechnungskurs beträgt ATS 13,7603 pro Euro 1,00.

Euro-Scheck: Der Euro-Scheck wird in Österreich nicht mehr akzeptiert. Reise- oder Travellerschecks können natürlich weiterhin in allen Banken Österreichs getauscht werden.

Geld-Automaten/Bankomat: Bei allen Geld-Automaten in Österreich können Sie bis zu Euro 400,00 pro Tag beziehen.

Alle Banknoten und Münzen, die zur Zeit der Euroeinführung gesetzliches Zahlungsmittel waren, können zeitlich unbegrenzt und kostenlos bei der Österreichischen Nationalbank umgetauscht werden.

Nationalbank/Filiale Tirol - Innsbruck : Adamgasse 2, 6021 Innsbruck, Tel. (0) 512.594 73-0

 

Haben Sie zuviel im Koffer? Kaum, denn die Zollbestimmungen sind im EU-Raum sehr gelockert. Ein paar Richtlinien gibt es dennoch zu beachten.

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und bildet mit den anderen EU-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, den EU-Binnenmarkt. Grundsätzlich werden keine Zollkontrollen innerhalb der EU-Staaten mehr durchgeführt, Stichproben sind jedoch jederzeit möglich.

Die Richtmengen kommen im Reiseverkehr zwischen Mitgliedsstaaten zur Anwendung und zwar für verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Tabakwaren, Alkohol, Bier und Wein. Richtmengen für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern zum Eigenbedarf sind z. B.: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 10 l Spirituosen, 90 l Wein, 110 l Bier.

Duty Free-Einkäufe sind bei direkten Reisen innerhalb der EU nicht mehr möglich.

Einfuhr von Barmitteln: Sollten Sie bei der Einreise Barmittel und gleichgestellte Zahlungsmittel in der Höhe von 10.000 € oder mehr mit sich führen, müssen Sie diese Barmittel anmelden. Das Anmeldeformular „Überwachung von Barmitteln“ ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen unter der Rubrik „Services“, Formulare – Zoll – Sonstige downloadbar oder liegt bei Ihrem Zollamt auf.

 

Hungrig auf neue Erfahrungen? Tirol ist genau der richtige Ort für eine kulinarische Schlemmerreise.

Vorzügliche Gerichte der oft durchaus deftigen österreichischen Küche finden sich auf den heimischen Speisekarten genauso wie leichte, gesunde Speisen aus heimischen Produkten der modernen regionalen Küche.

Typische Tiroler Spezialitäten sind: Tiroler Speckknödel (in Rindsuppe oder zu Kraut oder Salat serviert), das Tiroler Gröstel (Gröschtl) - aus Kartoffeln, Fleisch, Speck, Ei und Leber nach Tiroler Art - gebraten mit Speck und Zwiebeln.

Zu den Mahlzeiten kredenzt man am liebsten Südtiroler Rotwein, Weißweine aus Niederösterreich und natürlich Bier. Ob vor, nach oder zum Essen, es gehört ebenfalls dazu: das selbstgebrannte Tiroler Schnapsl aus Äpfeln, Birnen, Vogelbeeren, Enzian oder Wacholder. Prost und Mahlzeit!

 

Um die österreichische Grenze zu passieren, braucht man einen gültigen Pass. In manchen Fällen genügt auch ein Personalausweis.

Grundsätzlich ist zur Einreise nach Österreich ein noch mindestens 3 Monate gültiger Reisepass erforderlich. Für Bürger einiger Staaten genügt auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass oder ein amtlicher Personalausweis. Es gibt aber auch Staaten, die eine längere Passgültigkeit verlangen.

Mitreisende Kinder benötigen entweder einen eigenen Pass oder müssen im Reisepass eines Elternteils eingetragen sein.

Die detaillierten Einreisebestimmungen entnimmt man am besten der Homepage des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten.




 

In Tirol kann man bestens Kraft und Energie tanken. In regelmäßigen Abständen hat auch das Auto so etwas nötig.

Also hin zur Tankstelle und blasenfrei zapfen: In Österreich sind bleifreies Normalbenzin (91 Oktan), Euro-Super (bleifrei 95 Oktan), Super Plus (98 Oktan, bleifreies Benzin mit Bleiersatz für ältere Kraftfahrzeuge), Diesel und Flüssiggas erhältlich.

 

Man kann natürlich auch zu Fuß nach Tirol pilgern, die meisten Gäste kommen aber doch mit einem motorisierten Verkehrsmittel.

Tirol ist mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Flugzeug erreichbar. Hauptverkehrsadern sind die Inntalautobahn (A 12) und die Brennerautobahn (A 13).

Informationen für Autofahrer erteilen die Automobilclubs (siehe Automobilclubs). Tirol ist bestens durch internationale Zugverbindungen erschlossen. Auf der Westbahnstrecke (Bregenz/Feldkirch - Innsbruck - Salzburg - Linz - Wien) verkehren Schnellzüge im 2-Stunden-Takt.

Eine weitere Möglichkeit stressfrei, günstig und sicher anzureisen und trotzdem am Urlaubsziel mit dem eigenen Auto oder Motorrad unabhängig mobil zu sein, sind die Auto-Züge.
Zentrale Zugauskunft: Tel 05.17 17

Wer mit dem Flugzeug anreisen will, erhält genaue Auskünfte beim Flughafen Innsbruck-Kranebitten (Fürstenweg 180, Tel +43.512.22525-0

 

Kommen Ihre vierbeinigen Lieblinge mit nach Tirol? Dazu gilt es auch innerhalb der EU einige Bestimmungen zu beachten.

Ziel der Reiseverkehrskontrollen bezüglich Haustiere ist die Verhinderung der Einschleppung bekannter oder exotischer Tierkrankheiten und Zoonosen in die Europäische Union.
Für Hunde, Katzen und Frettchen, die im Reiseverkehr zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mitgenommen werden, wird ein Heimtierausweis (pet pass) empfohlen. Er wird von Tierärzten ausgestellt.
Detaillierte Informationen zum Reisen mit Tieren entnimmt man am besten der Homepage des Gesundheitsministeriums (bmg – fachbereiche – veterinärwesen – reiseverkehr). Dort finden sich die jeweils aktuellen Bestimmungen.

 

Im Urlaub krank zu werden, wünscht sich niemand. Falls es doch passiert, gibt es unbürokratische Hilfe.

Die medizinische Infrastruktur ist in Tirol sehr gut ausgebaut. Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet. Wer keinen international gültigen Urlaubskrankenschein (wird von den Kassenärzten akzeptiert) oder die E-Card (gültig innerhalb der Europäischen Union) bei sich hat, muss die Behandlung bezahlen.

Für Rettung aus Bergnot ist die Bergrettung stets einsatzbereit (siehe Bergrettung).

 

Wer in Tirol mit dem Auto unterwegs ist, sollte über die Bedingungen auf hochgelegenen Alpenstraßen und schwierigen Bergstrecken informiert sein.

Die allgemeinen Verkehrsvorschriften unterscheiden sich nicht von denen anderer europäischer Länder.
Folgende Tempolimits sind zu beachten:
Landstraßen 100 km/h,
Autobahnen 130 km/h
Stadtgebiet 50 km/h
Außerdem sind die jeweils angegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Ort zu beachten. Auf der Inntal-Autobahn gibt es zeitweise aus Gründen des Umweltschutzes in Teilabschnitten eine 100er Beschränkung.

Vorsicht bei schwierigen Bergstrecken: Die Alpenstraßen sind vor allem auf Nebenstrecken teilweise einbahnig, reich an Kehren und erfordern oft überdurchschnittliches fahrerisches Können. Die Pass-Straßen sind im Winter mitunter gesperrt, auf jeden Fall erfordern sie gute Winterausrüstung. Ganzjährig geöffnete Alpenübergänge: Brennerpass, Fernpass, Reschenpass, Arlbergpass.
Wichtige Mautstrecken in Tirol: Arlberg-Straßentunnel, Brenner-Autobahn, Felbertauerntunnel, Gerlospass-Straße, Silvretta-Hochalpenstraße, Timmelsjoch-Hochalpenstraße.


 

Die Tiroler feiern gerne ausgelassen. Aber es gibt auch viele Feiertage, die dem Innehalten und der Besinnung gewidmet sind.

1. Januar: Neujahrstag
6. Januar: Fest der Hl. Drei Könige
März/April: Ostermontag
1. Mai: Staatsfeiertag
Mai/Juni: Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam
15. August: Mariä Himmelfahrt
26. Oktober: Nationalfeiertag
1. November: Allerheiligen
8. Dezember: Mariä Empfängnis (Geschäfte zum Teil geöffnet).
25. Dezember: Christtag
26. Dezember: Stephanitag
Schulferien:Weihnachten (2 Wochen)
Februar (1 Woche Energieferien)
19. März (Josefitag = Landesfeiertag)
Ostern (1 Woche)
Juli, August, Anfang September (9 Wochen Sommerferien)
2. November (Allerseelen)

 

Für eventuelle Notfälle sollte man ein paar wichtige Telefonnummern jederzeit parat haben.

Bergrettung Alpinnotruf: 140
Unfallrettung/Notarzthubschrauber: 144
Feuerwehr: 122
Polizei: 133
ARBÖ-Pannenhilfe: 123
ÖAMTC-Pannenhilfe: 120

 

Ein Souvenir erfreut umso mehr, wenn es auch einen nützlichen Zweck erfüllt. In Tirol gibt es eine große Auswahl an Produkten bester Qualität.

Großer Beliebtheit erfreuen sich Trachten und Lodenbekleidung, Produkte aus Naturschafwolle - z. B. auch Schafwollteppiche – sowie handbemalte Keramik und Holzspielzeug. Das alles findet man u. a. im Tiroler Heimatwerk (Innsbruck, Meraner Straße).

Zum traditionellen Tiroler Kunsthandwerk zählen auch die Holzschnitzkunst (Heiligen- und Krippenfiguren), die Glasbläserei und die Kerzenerzeugung. Unter den kulinarischen Mitbringseln sind vor allem echter Nordtiroler Speck, hausgebrannte Schnäpse aller Art und andere schmackhafte bäuerliche Produkte wie selbstgemachte Marmelade begehrt.

Im Tirol Shop (Innsbruck, Maria Theresien Straße 55) findet man die begehrtesten und trendigsten Tirol-Mitbringsel. Also unbedingt vorbeischauen!

 

Trari-Trara, die Post ist da! Wenn nicht, gibt es sicher gleich ganz in der Nähe ein Postamt oder einen Postkasten zum Briefe einwerfen.

Die Öffnungszeiten der Postämter sind unterschiedlich, kleinere Postämter haben oft nur am Vormittag geöffnet, während die Hauptpostämter in den größeren Städten von früh morgens bis abends für Sie da sind.
Öffnungszeiten der Hauptpost Innsbruck (Maximilianstraße 2): wochentags 7:00 - 20:00 Uhr, Samstag 09:00 - 15:00 ; Sonn- und Feiertag 10:00 - 18:00
Post-Hotline: 0810 010 100

Telefon:
Vorwahl von Österreich nach
Deutschland: 0049
Italien: 0039
Schweiz: 0041
Frankreich: 0033
Großbritannien: 0044
Vorwahl für Österreich von Deutschland, Italien, Schweiz, etc: 0043. Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne "0" gewählt.

Telefonauskunft TELECOM unter der Nummer 118877 (gibt Auskunft über Österreich und die angrenzenden Nachbarländer).

 

Als klassisches Bergsteigerland bietet Tirol eine fast unerschöpfliche Auswahl an Berg- und Klettertouren sowie genüsslichen Erlebniswanderungen.

Sehr wichtig beim Wandern und Bergsteigen ist eine zweckmäßige Ausrüstung, vor allem festes Schuhwerk, Regenschutzkleidung, Kopfbedeckung, sowie Proviant mit genügend Trinkvorrat. Wenig berggeübte Wanderer sollten bedenken, dass sich der Organismus erst an die veränderten Umweltbedingungen (Höhenlage!) anpassen muss. Nicht unterschätzt werden dürfen alpine Gefahren wie Wetterumschwung, Lawinen, Steinschlag und anderes mehr.

In allen Gebirgsorten werden Berg-, Ski- oder Wanderführer vermittelt, vielerorts besteht die Möglichkeit, an Bergsteigerkursen teilzunehmen.



Alpines Notsignal: Pro Minute sechsmal in regelmäßigen Abständen akustische (Rufen, Pfeifen) oder optische Zeichen (Winken mit gut sichtbarem Gegenstand, Spiegel- oder Taschenlampensignale) - danach eine Minute Pause.
Antworten auf das Notsignal: akustische oder optische Zeichen dreimal pro Minute in regelmäßigen Abständen, danach 1 Minute Pause.

Informationen über Berg- und Skitouren, Wanderrouten sowie Alpin- und Wanderschulen: Tirol Info, Tel. 0 512/72 72-2 (Montag bis Freitag 9:00 - 12:00 Uhr)
Alpinwetterberatung: Tel. 0 512/29 16 00 (Montag bis Samstag 13:00 - 18:00 Uhr).

 

Wintersport gibt’s in Tirol in jedem Ort. Ob klassischer Skilauf oder hippe Trendsportart - das Angebot ist rundum optimal.

Die bekannten Großgebiete für den alpinen Skisport sind die Umgebung Innsbrucks mit Wipptal und Stubaital, das Seefelder und Mieminger Plateau, die Ötztaler Alpen, das Gebiet Arlberg - Silvretta - Oberinntal, das Außerfern (um Reutte), das Unterinntal mit Seitentälern, das Kaisergebirge und die Kitzbüheler Alpen, sowie das stets schneesichere Osttirol.

Ski-Langläufer finden ihre Paradiese in insgesamt 12 ausgezeichneten Tiroler Langlaufregionen. Die Top-Langlaufspezialisten sind: Paznaun-Ischgl, Serfaus-Fiss-Ladis, Tiroler Oberland, Tannheimer Tal, Naturparkregion Reutte, Ötztal, Olympiaregion Seefeld, Achensee, Ferienregion Hohe Salve, Kaiserwinkl, Ferienregion St. Johann in Tirol, PillerseeTal.
Auch Fans des Eissports finden in Tirol zahlreiche Möglichkeiten für ihr Vergnügen und Rodelbahnen gibt es fast überall. Herrlich Sommerskilaufen kann man auf den Gletschern des Ziller-, Stubai-, Ötz-, Kauner- und Pitztals.

 

Über die Autobahn geht’s schnell voran. Voraussetzung für ihre Benützung: die Vignette.

Für Fahrzeuge bis einschließlich 3,5 t höchst zulässiges Gesamtgewicht gilt auf österreichischen Autobahnen die Vignettenpflicht.
Gültigkeitsdauer:
Jahresvignette: 1. Dezember Vorjahr bis 31. Jänner des Folgejahres
2-Monats-Vignette: zwei Monate ab dem Tag der Ausstellung
10-Tages-Vignette: 00:00 Uhr des Ausstellungstages bis 24:00 Uhr des 9. Folgetages

Für bestimmte Straßen muss eine Maut entrichtet werden. Wichtige Mautstrecken in Tirol: Arlberg-Straßentunnel, Brenner-Autobahn, Felbertauerntunnel, Gerlospass-Straße, Silvretta-Hochalpenstraße, Timmelsjoch-Hochalpenstraße.

 

Die wilden und die stillen Wasser Tirols bieten herrliche Möglichkeiten für vielerlei Arten des Wassersports.

Tirol ist ein wasserreiches Land. Davon zeugen neben sprudelnden Bächen auch Flüsse, Achen und Seen, die sich bestens für den Wassersport eignen.

Segeln kann man auf dem Achen-, Halden- und Plansee sowie dem Stausee Durlassboden (Bootsverleih). Kenntnis und Beachtung der allgemein gültigen Regeln werden vorausgesetzt, und die üblichen Rettungsmittel sind mitzuführen (gelbe oder rote Schwimmweste tragen).

Zum Surfen eignen sich der Achensee (hier kann man auch Wasserskilaufen), Plansee (Surfbrettverleih), Heiterwanger See, Haldensee, Pillersee (Surfbrettverleih), Hintersteiner See, Thiersee, Walchsee (Surfbrettverleih) und der Stausee Durlassboden (Surfbrettverleih).
Paddler finden ihre Reviere nicht nur am Inn, sondern auch auf schwierigen Wildwasserstrecken wie Ziller und Lech. Motorboote sind in Tirol verboten - Ausnahme sind schwache Elektroboote.
Floss- und Raftingausflüge unternimmt man mit professionellen Outdoor-Anbietern. Sie treffen alle Sicherheitsvorkehrungen, sodass man die Fahrten unbeschwert genießen kann.
Nähere Auskünfte zum Wassersport und schiffbaren Gewässern in Tirol auf der Homepage des Landes Tirol.