Die unter Eis- und Schneekappen "hindurchglucksende" Lonza, das Glitzern der Sonne im frischen Schnee, braungebrannte Gebäude, die wie Pilze aus dem Schnee ragen, das Kreischen der Kinder bei der fröhlichen Schlittenfahrt, der Schneemann von gestern, dem die Hasen wohl die Nase gestohlen haben, das sonst scheue Wild, das sich nahe den Dörfern beobachten lässt...
Verfallen auch Sie dem Zauber der Natur im Winterschlaf!
Wandern Sie zum Stalldorf Kühmatt, welches zusammen mit der Wallfahrtskapelle gerade im Winter zu einem beliebten und leicht zu erreichenden Wanderziel wurde. Steigen Sie hoch zur Fafleralp, wo Sie, abgeschieden vom Rest der Welt ungestört in der Sonne sitzen oder die Wärme und Geborgenheit eines gastlichen Hauses geniessen können.
Der höchste Winterwanderweg Europas führt von der neuen Bergstation der Gletscherbahn auf den Hockenhorngrat von 3111 m ü.M. Von dort geniesst der Wanderer eine Aussicht auf die Viertausender der Schweiz, Itatliens und Frankreichs. Dieser Aussichtspunkt kann selbstverständlich auch mit den Skiern oder dem Snowboard erreicht werden.
Prädikate, die für das Skigebiet Lauchernalp zutreffen! Rassig, weil die mechanischen Anlagen nicht nur Pisten für Anfänger, sondern auch für Kenner erschliessen. Sonnig, weil das Skigebiet an einem Südhang liegt. Schneesicher, weil der Föhn (warmer Südwind) das Lötschental "überspringt".
Im Winter, zwischen Maria Lichtmess (2. Februar) und dem "Gigiszischtag" (Dienstag vor Aschermittwoch) beleben die "Tschäggättä" das Dorfbild - furchterregende Gestalten, mit Pelzen umhüllt, fratzenhafte Masken tragend.
Am schmutzigen Donnerstag (15.02.2007) ab 20.00 Uhr werden die Tschäggättä ihren traditionellen "Loif" von Blatten nach Ferden antreten. Ein weiterer organisierter Auftritt wird am Fasnachtsumzug in Wiler sein (17.02.2007). Ansonsten sieht man die Tschäggättä vereinzelt oder in Gruppen während der Fasnachtszeit - teils mit lautem Kuhglockengeläut - oder auch heimlich schleichend. Erleben Sie diesen Nervenkitzel!