HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Die Schweiz wird in 12 Tourismusregionen aufgeteilt.

Nämlich: Graubünden, Ostschweiz, Region Genf, Genferseegebiet, Freiburg / Neuenburg / Jura / Berner Jura, Region Basel, Region Zürich, Wallis, Zentralschweiz, Schweizer Mittelland, Berner Oberland und Tessin.

Ziel dieser Regionen ist ein gemeinsames Basismarketing für Gebiete mit ähnlichem touristischem Angebot. Dadurch wird das Angebot für Aussenstehende übersichtlicher.

Das Basismarketing für die Schweiz als Ganzes übernimmt der Schweizerische Tourismusverband. Dieser unterstützt auch die Idee der Tourismusregionen. Eine Beschreibung der einzelnen Tourismusregionen findet sich in den Einstiegsseiten zu den jeweiligen Regionen in den "Reisezielen".

 

Die Vielfalt der Schweiz zeigt sich besonders in ihrer Kultur. Nie hat sich in diesem Land ein Stil in monopolistischer Weise durchgesetzt, immer haben die verschiedenen Regionen ihre eigene Prägung mit eingebracht. Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch: vier Sprachen, vier Kulturen. Vor allem die Mischung aus Tradition und Moderne in der Schweiz ist beeindruchkend. Die Schweiz ist offen für Neues, legt aber auch Wert auf die Erhaltung des kulturellen Erbes. Und gerade deswegen ist Kunst und Kultur etwas Lebendiges, Gelebtes geblieben.

Dass dem so ist, bezeugen die verschiedenen Festivals (Film in Locarno und Solothurn, Jazz in Montreux und Willisau) ebenso wie die Theaterszene in den Städten und das folkloristische Brauchtum auf dem Lande.

Traditionelle Schweizer Kultur ist zum Beispiel in den Tellspielen in Interlaken und Altdorf zu sehen, oder im Freilichtmuseum auf dem Ballenberg, wo Bauernhausstile aus allen Landesteilen gezeigt werden.

Wer moderne Kunst liebt, dem seien die Bauwerke Mario Bottas, die skurrilen bewegenden Skulpturen Jean Tinguelys oder die Werke der Videokünstlerin Pipilotti Rist ans Herz gelegt.

Die Berner Altstadt ist eingetragen in die Liste der Unesco-Welterbe und ist ein Besuch wert. Auch die malerische autofreie Altstadt von Luzern verlockt zum bummeln und verweilen.

 


Die Presselandschaft spiegelt die kulturelle Vielfalt und föderalistische Tradition der Schweiz wider. Rund 200 Zeitungen (ohne Amtsanzeiger und Gratiszeitungen) erscheinen in einer Gesamtauflage von 4 Millionen.

Heute ist allerdings eine starke Konzentration im Gange: die 9 grössten Verlage teilen mehr als die Hälfte der Gesamtauflage unter sich auf, der Rest verteilt sich auf die fast 200 übrigen Titel. Gänzlich verschwunden ist die parteipolitische Presse.

Als nationaler Rundfunkveranstalter erhält die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) die Konzession von Gesetzes wegen. Sie ist aber verpflichtet, alle Sprachregionen angemessen zu berücksichtigen.

In 6 Radiostudios werden 10 Programme produziert, in den 3 Fernsehstudios entstehen 5 Fernsehprogramme, wovon 2 offen sind für private Programmgestalter. Daneben ist die SRG beteiligt an internationalen Satelitenprogrammen wie 3SAT, TV5, Eurosport und kooperiert mit dem Kulturkanal ARTE.

 

Die schweizerische Bevölkerung ist mehrheitlich christlichen Glaubens. Die Christianisierung des Landes begann schon zu Römerzeit und setzte sich im Mittelalter fort.

Mit Zwingli in Zürich begann die Reformation in der Schweiz; der Reformator war nicht zuletzt vom Humanismus des Erasmus von Rotterdam geprägt. Calvin in Genf vertrat die puritanische Richtung dieses religiösen Umbruchs.

Die einzelnen evangelisch-reformierten Landeskirchen werden heute von Synode und Synodalrat geleitet. Die römisch-katholische Kirche ist in sechs schweizerische Bistümer aufgeteilt - mit Sitzen in Solothurn, Sion, Chur, Basel, Fribourg, St. Gallen und Lugano. Die christkatholische Kirche besteht aus einem gesamtschweizerischen Bistum mit Sitz in Bern. Ausserdem gibt es in gut zwanzig Schweizer Städten jüdische Gemeinschaften, deren Dachorganisation der Schweizerische Israelitische Gemeindebund ist.

Die Religions- und Konfessionszugehörigkeit der schweizerischen Bevölkerung von 1990 in Zahlen:

Römisch-katholisch: 48%
Evangelisch-reformiert: 44%
Andere: 8%



 

International bekannte Sportgrössen sind in der Schweiz vor allem im Skisport und beim Tennis zu verzeichnen: Martina Hingis und Roger Federer (Tennis), Michael von Grünigen, Sonja Nef, Bruno Kernen, Didier Cuche und Daniel Albrecht (alle Ski).
Die Erfolgsbilanz des Schweizer Spizensports ist vor allem dann sehr hoch, wenn man sie in Relation zur Bevölkerungszahl setzt. Schweizer Sportler und Sportlerinnen mischen nicht nur im Skisport und beim Tennis vorne mit, sondern auch in diversen anderen Sportarten wie Snowboard, Skispringen, Windsurfen, Leichtatletik, Radfahren...


Der Breitensport erfreut sich sehr grosser Beliebtheit. Das Angebot ist denn auch riesig: Von Armbrustschiessen bis Zehnkampf werden in der Schweiz eine Vielzahl von Möglichkeiten geboten. Darunter auch exotische Sportarten wie Hornussen oder Schwingen (Bild) - check it out!

 

Schweiz liegt in Mitteleuropa und wird daher von den vier europäischen Hauptklimagebieten beeinflusst.

Ozeanische, nordeuropäische, mediterrane und kontinentale Klimaeinflüsse treffen auf die Schweiz.
Die Alpen als europäische Wetterscheide prägen das Wetter in der Schweiz entscheidend . Während auf der Alpennordseite zentraleuropäisches Klima herrscht, findet man südlich der Alpen Bedingungen, die durchaus mediterran anmuten.

Niederschläge fallen zahlreich und üblicherweise intensiver in höheren Lagen. Ausnahmen sind die Täler Wallis und Engadin, die dank ihrer speziellen Lage zwischen hohen Gebirgszügen zu den sonnigsten und trockensten Gebieten der Schweiz zählen.

Die Temperaturen bewegen sich im Sommer zwischen 18 und 28°C, im Winter zwischen -2° und 7°C. In höheren Lagen wird's allerdings empfindlich kühler, auf der Alpensüdseite im Allgemeinen etwas wärmer.

Ein speziell prägendes Wetterphänomen ist der Föhn, ein Fallwind, der trockene und warme Luft in die Alpentäler bringt. Nebst diesen positiven Eigenschaften kann er allerdings auch negative Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden haben.

 

In der Schweiz gibt es rund 40.000 Tierarten (davon 30.000 Insekten). Säugetierarten gibt es ca. 80, wovon der größte Teil Kleinsäugern zuzuordnen ist.

Zahlreiche Rothirsche und Rehe bevölkern die Wälder der Schweiz. Häufig anzutreffen ist auch der Rotfuchs sowie der Dachs und der Steinmarder. Ebenfalls recht häufig in einigen Gebieten ist das Wildschwein.

Einige ausgerottete Arten wie der Alpensteinbock wurden mittlerweile wieder eingeführt. Wie die Gämse lebt er im Hochgebirge.
Bei den Raubtieren wurde der Luchs wieder in der Schweiz angesiedelt. Der Wolf ist selbständig von Italien her eingewandert. Seit wenigen Jahren sind zudem vereinzelt ebenfalls von Italien herkommende Braunbären in der Schweiz zu beobachten.
Bei den Nagetieren wurde der Biber wieder eingeführt.

Auch zahlreiche Vogelarten finden einen geeigneten Lebensraum in der Schweiz. Die Schweizer Seen und Flüsse sind wichtige Rast- und Überwinterungsgebiete für viele Wasservögel. So überwintern jährlich mehrere Tausend Reiher-, Tafel- und Kolbenenten sowie Blesshühner, Gänsesäger und Haubentaucher in der Schweiz. Von den Greifvögeln sind vor allem Turmfalke, Mäusebussard und verschiedene Eulenarten oft zu beobachten. Zum Glück besiedelt auch der stolze Steinadler wieder die Alpen. Der ausgerottete Bartgeier wurde im Schweizerischen Nationalpark mit Erfolg ausgesetzt.

 

Die Schweiz ist bekannt für ihre sehr reichhaltige Pflanzenwelt. Zwischen den subtropisch warmen Gegenden am Luganer See bis zu den Schneeregionen des Hochgebirges kommen alle Vegetationsformen Europas vor.

Viele Pflanzen stehen unter strengem Schutz, so z. B. das Edelweiss und die verschiedenen Enzianarten. Die Grenzen des Kulturlandes sind wesentlich von der Meereshöhe bestimmt. Während unter 550 m Seehöhe in günstigen Lagen Wein produziert wird, ist bis 1500 m Seehöhe Getreideanbau möglich. Weitere 1000 Meter höher hört selbst die extensive Beweidung durch Kühe und Schafe auf.

Ein Drittel der Schweiz sind bewaldet. In den Alpen wachsen hauptsächlich Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Diese haben wichtige Funktionen als Lawinen- Bannwald und Hochwasserschutz.
Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder.
Im Tessin gibt es ausgedehnte Kastanienwälder, die als Besonderheit gelten.

 

Die Schweiz - Land voller Gegensätze und trotzdem eine Einheit.

Mit einer Gesamtfläche von etwa 41.290 km2 zählt die Schweiz zu den kleinsten Staaten Europas.

Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein und im Süden an Italien, sie grenzt also auf allen Seiten an die EU und stellt somit eine Insel dar.
26 Kantone, 4 Sprachregionenwerden (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) und 2 Konfessionen teilen sich das Staatsgebiet.

Das Land besteht aus 3 Großlandschaften, den Schweizer Alpen (60 %), dem hügelige Schweizer Mittelland (30 %), welches vom Bodensee bis zum Genfersee reicht und dem Schweizer Jura (10 %), ein langgestrecktes, rauhes Faltengebirge. Der höchste Berg ist die Dufourspitze (Wallis) mit 4.634 m. Das berühmte Matterhorn mit einer Höhe von 4.478 m besetzt die vierte Stelle.
Es gibt 140 Gletscher und zahlreiche Seen, wovon der Genfersee mit einer Fläche von 582 km² der größte ist. Weitere Seen sind der Bodensee, Neuenburgersee, Lago Maggiore, Vierwaldstättersee, Luganersee und der Zürichsee. Zwei große Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen im Gotthardmassiv.

Zu den größten Städten zählen Zürich (336.800 Einwohner), Genf, Basel, die Hauptstadt Bern und Luzern. Die Bevölkerungsanzahl beträgt insgesamt 7,4 Millionen und die Bevölkerungsdichte 172 / km².

 

Geologisch teilt sich die Schweiz in fünf Gebiete. Im Nordwesten und Südosten steigen die Gebirgszüge des Jura und der Alpen in die Höhe, dazwischen liegt das relativ flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum größten Teil nicht mehr in der Schweiz liegen.

Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Beides sind tertiäre Gebirge, die geologisch gesehen kurz hintereinander entstanden, als die Kontinente Europa und Afrika aufeinander prallten.

Dank der geographisch-klimatischen Lage wird die Schweiz auch das Wasserschloss Europas genannt. Die Schweizer Flüsse münden in die Nordsee (Rhein, Aare, Reuss), ins Mittelmeer (Rhone, Ticino) und ins Schwarze Meer (Inn).

Besonders reizvoll sind die vielen kleineren und grösseren Seen. Circa 600 Binnengewässer liegen über das ganze Land verteilt. Die grösste Schweizer See ist ist der Genfersee. Die anderen Schweizer Seen befinden sich am Jurasüdfuss und im Mittelland (Lac Léman, Neuenburger-, Bieler-, Murten-, Zürich- und Bodensee) sowie am Nord- und Südrand der Alpen (Thuner-, Brienzer-, Zuger-, Vierwaldstätter-, Luganersee, Lago Maggiore).

 


Die Ursprünge des Staates Schweiz gehen ins Jahr 1291 zurück, als sich die drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden zusammenschlossen, um sich gegen die Hausmacht der Habsburger (heute Österreich) zu wehren.

Im Rütlischwur wurde der Bund der drei Eidgenossen förmlich beschlossen. Die Eidgenossenschaft dehnte sich kontinuierlich aus, bis sie 1815 ihre heutige territoriale Form hatte. 1848 wurde in einer Volksabstimmung die Bundesverfassung angenommen, was den Übergang von einem lockeren Staatenbund zum heutigen Bundesstaat markiert.

Die Schweiz ist ein Musterbeispiel des Föderalismus. Die 26 souveränen Kantone und Halbkantone haben alle eine eigene Verfassung und eigene Gesetze, wenngleich sich diese stark nach jenen des Bundes richten müssen. In die beiden Weltkriege wurde die Schweiz kriegerisch nicht verwickelt, was sie in der Nachkriegszeit zum Sonderfall in Europa machte. Nachdem sie diesen Ruf in den 70er Jahren weitgehend verlor, hat sie ihn in den letzten Jahren wieder erhalten, indem sie ihre 1516 proklamierte Neutralität hochhält und sich nicht in die EU eingliedert.

 

Gegründet 1291, kann die Schweiz auf eine lange demokratische Erfahrung zurückgreifen.

Auf Bundesebene kann die stimmberechtigte Schweizer Bevölkerung nicht nur die Parlamentsabgeordneten wählen, sie kann dank Initiativ- und Referendumsrecht auch über Gesetzes- und Verfassungsvorlagen abstimmen.

Das Parlament bildet die Bundesversammlung. Sie besteht aus 200 im Proporzverfahren gewählten NationalrätInnen und 46 im Majorzverfahren gewählten StänderätInnen (2 pro Kanton, 1 pro Halbkanton). Regiert wird die Schweiz vom aus 7 Mitgliedern bestehenden Bundesrat, der von der Bundesversammlung gewählt wird.

 

Die Bevölkerungsanzahl beträgt insgesamt 7,4 Millionen. Mit einer Bevölkerungsdichte von 172 / km² ist die Schweiz eines der dichtest besiedelten Länder der Welt. Seit 1970 hat die Bevölkerung aber nicht mehr nennenswert zugenommen.

Die Schweizer sind ein sehr sympathisches und gastfreundliches Volk. Das Leben in den Städten ist sicher.
Die Menschen hier teilen sich ihre unabhängige Stimmung, den Respekt vor der Tradition und Ihre 4 Landsprachen. Alle werden als Amtssprachen anerkannt: Deutsch (64%), Französisch (19%), Italienisch (8%), Rätoromanisch (1%), andere (8%). Sowohl Deutsch als auch Romanisch werden in verschiedenen Dialekten gesprochen, die sich von der Schriftsprache stark unterscheiden.

 

Praktische Hinweise

Die Hotellerie der Schweiz wird mit Sternen klassifiziert, wobei die Klassifizierung von 0- bis 5-Stern-Betrieben reicht.

Die Hotels werden in Basiskategorien eingestuft. Es gibt die Sternekategorien und zusätzlich weitere Basiskategorien. Die international bekannten Sterne dienen Ihnen als Wegweiser und Entscheidungshilfe. Mit Hilfe der Sterne wissen Sie bereits vor dem Besuch über die Servicequalität und Ausstattung eines Hotels Bescheid.

Sternekategorien:
* Hotel mit Restauration: 0 – 5 Stern
(bei 3 – 5 Stern gibt es den Zusatz "Superior")
* Hotel nur mit Frühstück: 0 – 4 Stern

Weitere Basiskategorien:
* Apparthotel/Residenz
* Hotel Kategorie Unique
* Berggasthaus/Passantenunterkunft
* Backpacker-Lodge

 

TCS (Touring Club Schweiz):

Pannendienst des TCS Inland und Europa: 140
Service- / Infonummer des TCS: 0844 888 111
(Vorwahl für die Schweiz 0041)


ACS (Automobil Club der Schweiz):

Pannendienst des ACS Inland und Europa: 0041 44 628 88 99
Service- / Infonummer des ACS: 0 31 32 83 111
(Vorwahl für die Schweiz 0041)

 

Allgemeine Ladenöffnungszeiten (örtliche und regionale Abweichungen sind zu berücksichtigen):

Mo - Fr: 08:00 / 08:30 - 18:30 Uhr
Sa: 08:00 / 08:30 - 16:00 Uhr

In kleineren Ortschaften bleiben die Geschäfte über die MIttagszeit 1 ibs 2 Stunden geschlossen.
In Stadtzentren bleiben viele Läden einmal pro Woche abends bis 21:00 Uhr offen, jedoch am Montag Vormittag geschlossen.

In der Schweiz werden Waren mit einer Mehrwertsteuer von 7,6% belastet, die im Verkaufspreis inbegriffen ist. Ausländische Gäste erhalten eine Rückerstattung bei Einkäufen von über CHF 400.00 (inkl. Mehrwertsteuer), sofern die Waren innerhalb von 30 Tagen das Land verlassen. Im Geschäft kann man einfach nach den Global Refund Tax-free Einkaufsschecks zur Rückforderung der Mehrwertsteuer fragen.

Banken
Mo - Fr: 08:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:30 / 17:30 Uhr
In wichtigen Städten bleiben die Banken über die Mittagszeit geöffnet.
Auf Flughäfen und an Bahnhöfen gibt es Wechselstuben für Währungen, Reise- und Eurocheques. Offen von 06:00 bis 21:00, oft bis 23:00 Uhr.

Post
Mo - Fr: 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 / 18:30 Uhr
Sa: 08:00 - 11:00 Uhr

Behörden
Mo - Fr: 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr

 
Münze - Schweiz

Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, ist die Landeswährung der Schweizer Franken, angezeigt als CHF. 1 CHF = 100 Rappen.

Es gibt Banknoten zu CHF 10, 20, 50, 100, 200 und 1000, Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Rappen sowie 1, 2 und 5 Franken.

Vor allem in den Tourismus- und Grenzregionen wird der EURO neben dem Franken als Zahlungsmittel verwendet. Damit man die Preise vergleichen kann, werden sie vielerorts in CHF sowie in EUR angegeben. Bezahlung in EUR ist also oft möglich, das Wechselgeld erhält man aber in CHF zurück.

1 EURO = derzeit (Juli 2007) circa 1,70 CHF.

Die Ein- und Ausfuhr in- und ausländischer Zahlungsmittel unterliegt keinen Beschränkungen. Eurocheques können bis zu einem Gegenwert von SFR 300.- ausgestellt werden. An verschiedenen Bankomaten kann mit der EC-Karte derselbe Betrag abgehoben werden.

Die gängigen Kreditkarten werden von den meisten Hotels, Restaurants und Autovermietern akzeptiert.

Ausserhalb der Bank-Öffnungszeiten kann bei Bahnschaltern und Flughäfen, in Reiseagenturen und an Receptionen grösserer Hotels Geld gewechselt werden. Die Wechselkurse entnehmen Sie der Tagespresse oder den offiziellen Aushängen.

 

Folgende Waren dürfen zollfrei eingeführt werden:

Persönliche Dinge wie Kleider, Fotoausrüstung etc. Es dürfen zwei Jagd- oder Sportwaffen mitgeführt werden, sofern sie wieder ausgeführt werden. Das Tragen der Waffen unterliegt kantonalen Bestimmungen.

Alkoholische Getränke: bis 15% Alkoholgehalt: zwei Liter, über 15%: ein Liter.
Tabakwaren: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Pfeifentabak. (Für Angehörige nichteuropäischer Länder gelten doppelte Mengen.)
Mindestalter für die Einfuhr von Alkohol oder Tabak: 17 Jahre.


Einreise:
Jeder Reisende, der in die Schweiz möchte, muss einen gültigen Pass besitzen.
Für Aufenthalte, die länger als 3 Monate sind, braucht man ein Visum. Falls der Aufenthalt kürzer als 3 Monate ist, genügt ein gültiger Pass. Diese Bestimmungen gelten für: Europa, Japan, Nordamerika, Südamerika (ausgenommen Dominikanische Republik, Belize, Haiti und Peru), Australien und Neuseeland. Reisende aus Deutschland und Österreich benötigen nur einen Personalausweis.

 

Die schweizerische Küche ist weitherum bekannt. Entdecken Sie die vielfältige Küche und die edlen Weine der Schweiz. Denn wo vier Sprachen und Kulturen aufeinander treffen, pflegt jede Region ihre eigene «Nationalspeise».
Ob Käse, Schokolade, Fondue, Raclette, Bündner Fleisch, Saucisson vaudois, Risotto oder Rösti die Schweiz lädt mit ihrer kulinarischen Vielfalt zum Schlemmen ein. ...Und noch viele weitere, weniger bekannte Gerichte warten darauf, entdeckt zu werden -En Guete!

Essenszeiten
In Restaurants wird das Mittagessen meist ab 12 Uhr, das Abendessen ab 18 Uhr serviert. Sperrstunde ist normalerweise um 23.30 Uhr, viele Lokale haben mittlerweile aber längere Öffnungszeiten. In grösseren Städten und Tourismusgebieten finden sich sicher Bars und Nachtlokale, die bis in die Morgenstunden offen sind.

Trinkgeld ist in den Preisen inbegriffen. In Restaurants rundet man (bei guter Bedienung) den Rechnungsbetrag aber großzügig auf.

 

Netzspannung ist in der ganzen Schweiz 230 Volt, bei einer Frequenz von 50 Hertz.

Da die deutschen Schukostecker nicht in die schweizerischen Steckdosen passen, ist ein Adapter (Zwischenstecker) ratsam, den man im Fachhandel erhält. Viele Hotels stellen Adapter zur Verfügung.

 

In der Schweiz sind erhältlich:

* Benzin Bleifrei 95
* Benzin Bleifrei 98
* Diesel
* Erdgas

 

Schweiz - das Land mit 4 offiziell anerkannten Amtssprachen

Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.

Deutsch: 64%
Französisch: 19%
Italienisch: 8%
Rätoromanisch: 1%
andere: 8%

Sowohl Deutsch als auch Romanisch werden in verschiedenen Dialekten gesprochen, die sich von der Schriftsprache stark unterscheiden.

In den meisten nicht deutschsprachigen Fremdenverkehrsorten der Schweiz wird die deutsche Sprache sehr gut verstanden, zum Teil auch gesprochen.
Die am meisten verbreitete Fremdsprache ist Englisch.

 

Im Ortsgebiet gilt für alle eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Höchstgeschwindigkeiten für Motorrad, Pkw, Wohnmobil bis 3,5t
Außerorts: 80 km/h
Schnellstraße: 100 km/h
Autobahn: 120 km/h

Kinder unter 7 Jahren müssen mit einer nach ECE-Regelung Nr 44 geprüften Kinderrückhaltevorrichtung (z.B. Kindersitz) gesichert werden.

Lichtfahrer sind sichtbarer:
Es wird empfohlen den ganzen Tag mit Licht zu fahren. Tagsüber ist es allerdings nur in Tunnels ein Muss.

Promillegrenze: 0,5 Promille

Es gilt Gurtanlege- und Sturzhelmpflicht.

Telefonieren am Steuer ist nur unter Verwendung einer Freisprecheinrichtung erlaubt.

Bei Nichteinhaltung werden in der Schweiz sehr hohe Strafen verhängt!

 

An allen schweizerischen Autobahnen befinden sich Notrufsäulen, an den wichtigsten Bergstraßen Streckentelefone.


Polizei: 117
Feuerwehr: 118
Rettung: 144
Schweizerische Rettungsflugwacht: 1414
Internationaler Notruf: 112
Pannenhilfsdienste: 140




Allgemeine Auskünfte:
Allgemeine Auskunft wie z.B. Ärzte, Theater usw.: 1811
Wetterauskunft: 162
Strassenzustand: 163
Lawinen Bulletin: 187

 

Die Schweizerische Post "Swiss Post" ist bekannt als zuverlässiger und schneller Dienstleister.
Sie können sich über die genauen Tarife für Briefsendungen bzw. Postkarten sowie über die Öffnungszeiten der einzelnen Postfilialen auf der Homepage der "Swiss Post" (www.post.ch) informieren.

übliche Öffnungszeiten der Postämter:

Mo - Fr: 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
Sa: 08:00 - 11:00 Uhr

Ausser in abgelegenen Berggebieten besteht ein flächendeckendes Funktelefonnetz. Swisscom Mobile ist der führende Schweizer Mobilfunknetzbetreiber.
Einige Telefonkabinen funktionieren noch mit Münzen, aber die meisten nur mit Kreditkarten oder Telefonkarten, welche an Kiosken, Tankstellen und bei der Post erhältlich sind.

Vorwahl ins Ausland
Deutschland: ++49
Niederlande: ++31
Österreich: ++43
Grossbritanien: ++44
Frankreich: ++33
Spanien: ++34
Italien: ++39
Luxemburg: ++352
USA: ++1
Russland: ++7
Vorwahl für die Schweiz aus dem Ausland: ++41
Auskunft Inland: 111
Auskunft International: 191

 


Die Schweiz ist das Wanderparadies par excellence! Rund 50.000 km markierte Fuß- und Wanderwege stehen zur Verfügung, daneben viele Pfade, die man selbst entdecken kann.

In den Bergen kann Wandern abseits markierter Wanderwege allerdings schnell gefährlich werden! Sehr zu empfehlen sind die detaillierten Wanderkarten des Bundesamtes für Landestopographie im Massstab 1: 25000. Die Wege sind durchgehend anch Schwierigkeitensgraden klassifiziert und mit entsprechenden Farben markiert.

 

Auf den Autobahnen und Straße mit weiß-grüner Beschilderung der Schweiz besteht für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger bis zu einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t Vignettenpflicht.
ACHTUNG: Es gibt keine Kurzzeitvignetten - nur Jahresvignetten!

Sie sind zum Preis von 26,50 Euro in Zoll- und Postämtern, Tankstellen, kantonalen Straßenverkehrsämtern und TCS Geschäftsstellen erhältlich. Im Ausland ist sie bei Automobilclubs (z.B. beim ÖAMTC in Österreich) erhältlich.

Die Schweizer Autobahnvignette ist 14 Monate gültig.
Gültigkeitsbeginn ist der 1.12. der Vorjahres, Gültigkeitsende der 31.1 des nachfolgenden, auf der Vignette aufgedruckten Jahres.

Die Vignette muss am linken Rand oder hinter dem Innenrückspiegel der Windschutzscheibe des Kfz angebracht werden.
Bei Anhängern und Motorrädern ist sie auf einem leicht zugänglichen, nicht auswechselbaren Teil anzubringen.
Es gibt hohe Strafen bei Nichteinhaltung - die Kontrolle erfolgt durch Zollamt und Polizei.