Am 1. November 1007 überließ König Heinrich II. dem von ihm neugegründeten Bistum Bamberg den Königshof Forchheim mit vierzehn umliegenden Dörfern. In der Schenkungsurkunde wird Hausen erstmals schriftlich erwähnt. Nach dem 1024 erfolgten Tode Heinrichs II., der 1014 zum Kaiser gekrönt worden war, bestieg zunächst der Salier Konrad II., dann dessen Sohn Heinrich III. (seit 1028 als Mitkönig, König 1039, Kaiser 1046) den Thron.
Dieser nahm 1050 den Königshof Forchheim und damit Hausen wieder an sich, bis 1062 Heinrich IV. die Entziehung aufhob und die Schenkung Heinrichs II. bestätigte. 1348 wird Hausen im Rechtsbuch des Bamberger Bischofs Friedrich von Hohenlohe genannt, dieses Mal mit namentlicher Angabe von dreizehn ansässigen Hofbesitzern. Aus dem gleichen Jahr stammen die ersten Urkunden, die sich allein auf Hausen beziehen: zwei Gerichtsbriefe des bischöflichen Amtes zu Schellenberg bei Kleinsendelbach, einen Grundstücksstreit der Hausener mit den
Kersbachern betreffend.