Urlaub Mittenwald

Herzlich willkommen in Bayern, in der Wiege des Geigenbaus! Mozart spielte eine, einige der besten Musiker tun es heute noch. Für seine Geigen ist Mittenwald in aller Welt bekannt. Auch deshalb sind die „bayerischen Stradivaris“ ebenso wie eine Ausbildung an der Fachschule für Instrumentenbau heiß begehrt. Meisterviolinen erklingen in und um Mittenwald das ganze Jahr über: bei Geigenbauern, im kleinen Geigenbaumuseum, bei Konzerten in Schloss Elmau oder beim Musiksommer. Alle vier Jahre gipfelt die Tradition in einem internationalen Wettbewerb. Zuletzt 2014 gingen die beliebten Auszeichnungen für die besten Geigen, Bratschen, Celli und Bogen an Teilnehmer aus aller Welt. Barockturm und Bergkulisse Diese reiche Musiktradition bescherte Mathias Klotz seiner Heimat, der das kunstvolle Handwerk um 1700 aus Italien mitbrachte. Direkt neben seiner Bronzestatue ragt die Pfarrkirche St. Peter und Paul mit seinem bemalten Barockturm vor der Bergkulisse Mittenwalds empor. Eine riesige Geige und ein Floß zieren das historische Zentrum, wo auch kleine Bachläufe und Plätze einladendes Flair schaffen. Viele einzigartige Lüftlmalereien an den Fassaden der Fußgängerzone – bayerische Frescos – erzählen Geschichten aus der Bibel oder vom Leben auf dem Land. Und Mittenwald ist reich an Geschichten: So avancierte der kleine Markt durch einen Streit zwischen Venedig und Bozen im 15. Jahrhundert zum Handelszentrum für Waren aus dem Orient und Italien. Diese Blütezeit als „Bozner Markt“ lassen die Mittenwalder alle fünf Sommer wieder aufleben, indem sie den Ort in ein quirliges Renaissance-Städtchen verwandeln. Historisch gekleidete Kaufleute und Ratsherren, Gaukler und Mägde prägen im Jahr 2017 das nächste Mal wieder das Ortsbild. Einzigartig ist auch der Fastnachtsbrauch: Ab Heilig-Drei-König ziehen die Maschkera in alten Trachten, die Gesichter hinter geschnitzten Holzlarven verborgen, durch die Gassen und Wirtshäuser. Dieser Brauch ist über 500 Jahre alt und feiert seinen Höhepunkt am „Unsinnigen Donnerstag“, kurz vor Faschingsende. Dann rütteln die Schellenrührer, Männer mit umgeschnallten schweren Glocken, und viele andere alte Faschingsfiguren den Frühling aus dem Winterschlaf. Mehr Geschichte, die prächtige Werdenfelser Tracht und bayerische Lebensart studiert man am besten bei einem Mittenwalder Bier aus Deutschlands höchstgelegener Privatbrauerei in einem der typisch bayerischen Biergärten oder Wirtschaften.
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Herzlich willkommen in Bayern, in der Wiege des Geigenbaus! Mozart spielte eine, einige der besten Musiker tun es heute noch. Für seine Geigen ist Mittenwald in aller Welt bekannt. Auch deshalb sind die „bayerischen Stradivaris“ ebenso wie eine Ausbildung an der Fachschule für Instrumentenbau heiß begehrt. Meisterviolinen erklingen in und um Mittenwald das ganze Jahr über: bei Geigenbauern, im kleinen Geigenbaumuseum, bei Konzerten in Schloss Elmau oder beim Musiksommer. Alle vier Jahre gipfelt die Tradition in einem internationalen Wettbewerb. Zuletzt 2014 gingen die beliebten Auszeichnungen für die besten Geigen, Bratschen, Celli und Bogen an Teilnehmer aus aller Welt.

Barockturm und Bergkulisse
Diese reiche Musiktradition bescherte Mathias Klotz seiner Heimat, der das kunstvolle Handwerk um 1700 aus Italien mitbrachte. Direkt neben seiner Bronzestatue ragt die Pfarrkirche St. Peter und Paul mit seinem bemalten Barockturm vor der Bergkulisse Mittenwalds empor. Eine riesige Geige und ein Floß zieren das historische Zentrum, wo auch kleine Bachläufe und Plätze einladendes Flair schaffen. Viele einzigartige Lüftlmalereien an den Fassaden der Fußgängerzone – bayerische Frescos – erzählen Geschichten aus der Bibel oder vom Leben auf dem Land.
Und Mittenwald ist reich an Geschichten: So avancierte der kleine Markt durch einen Streit zwischen Venedig und Bozen im 15. Jahrhundert zum Handelszentrum für Waren aus dem Orient und Italien. Diese Blütezeit als „Bozner Markt“ lassen die Mittenwalder alle fünf Sommer wieder aufleben, indem sie den Ort in ein quirliges Renaissance-Städtchen verwandeln. Historisch gekleidete Kaufleute und Ratsherren, Gaukler und Mägde prägen im Jahr 2017 das nächste Mal wieder das Ortsbild.
Einzigartig ist auch der Fastnachtsbrauch: Ab Heilig-Drei-König ziehen die Maschkera in alten Trachten, die Gesichter hinter geschnitzten Holzlarven verborgen, durch die Gassen und Wirtshäuser. Dieser Brauch ist über 500 Jahre alt und feiert seinen Höhepunkt am „Unsinnigen Donnerstag“, kurz vor Faschingsende. Dann rütteln die Schellenrührer, Männer mit umgeschnallten schweren Glocken, und viele andere alte Faschingsfiguren den Frühling aus dem Winterschlaf.
Mehr Geschichte, die prächtige Werdenfelser Tracht und bayerische Lebensart studiert man am besten bei einem Mittenwalder Bier aus Deutschlands höchstgelegener Privatbrauerei in einem der typisch bayerischen Biergärten oder Wirtschaften.
Wo hohe Berge ihre Schatten werfen Die zwei markantesten Gebirgsstöcke der bayerischen Alpen zwischen Lech und Inn sind das Wettersteingebirge mit der Zugspitze und das Karwendel, dessen bayerischer Teil sich beim Geigenbauerdorf Mittenwald erhebt. Hauptort des vom Wetterstein geprägten Werdenfelser Landes ist das bekannte Garmisch-Partenkirchen. Lohnende Ziele in der näheren Umgebung sind auch im oberen Ammertal: Schloss Linderhof, ein ins Gebirge versetzter Rokokotraum, das Passionsspieldorf Oberammergau oder Kloster Ettal.

Mittenwald liegt seit Römerzeiten an einem vielbereisten Handelsweg, der vom italienischen Etsch bis nach Augsburg führte. 1497 verlegte die Seerepublik Venedig ihren Bozener Markt nach Mittenwald, was dem Ort eine Blütezeit bescherte. 200 Jahre später nahm Venedig den Markt wieder zurück und der Lebensnerv von Mittenwald schien stark getroffen. Doch der Mittenwalder Matthias Klotz brachte die Kunst des Geigenbauens nach Mittenwald, und dieser Standort erwies sich wegen den Ahorn- und Weißfichtenwäldern in der Umgebung als äußerst brauchbar.
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