Idyllisch im Tal der Ilse, nördlich des Harzes liegt die Stadt Osterwieck mit ihren 3.800 Einwohnern. Die Staßen, Gassen und Plätze vermitteln lebendige Geschichte. Von nahezu 400 Fachwerkbauten stehen etwa 100, noch zum größten Teil in geschlossenen Straßenzügen innerhalb des ehemaligen Mauerringes, unter Denkmalschutz. Die Entwicklung des Fachwerkbaus von der Gotik über den Niedersächsischen Stil, die Renaissance bis zum Barock läßt sich bei einem Rundgang durch die Stadt leicht verfolgen. Da die Erbauer vielfach an ihren Häusern die Jahreszahlen anbringen ließen, kann man heute fast jedes Gebäude zeitlich in Verbindung mit der Bauweise und den Schnitzereien einordnen. Besonders charakteristisch für die Fachwerkhäuser sind die Fächerrosetten, die Blendarkaden, die Familienwappen, die Schiffskehlen, die Saumschwellen mit Inschriften sowie symbolhafte Schnitzereien wie Zauberknoten, Lebensbaum oder Flechtband.
Idyllisch im Tal der Ilse, nördlich des Harzes liegt die Stadt Osterwieck mit seinen 3.800 Einwohnern. Die Staßen, Gassen und Plätze vermitteln lebendige Geschichte. Von nahezu 400 Fachwerkbauten stehen etwa 100, noch zum größten Teil in geschlossenen Straßenzügen innerhalb des ehemaligen Mauerringes, unter Denkmalschutz. Die Entwicklung des Fachwerkbaus von der Gotik über den Niedersächsischen Stil, die Renaissance bis zum Barock läßt sich bei einem Rundgang durch die Stadt leicht verfolgen. Da die Erbauer vielfach an ihren Häusern die Jahreszahlen anbringen ließen, kann man heute fast jedes Gebäude zeitlich in Verbindung mit der Bauweise und den Schnitzereien einordnen. Besonders charakteristisch für die Fachwerkhäuser sind die Fächerrosetten, die Blendarkaden, die Familienwappen, die Schiffskehlen, die Saumschwellen mit Inschriften sowie symbolhafte Schnitzereien wie Zauberknoten, Lebensbaum oder Flechtband.