| Angebote: Padua | Preise p.P./ÜN |
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| Hotels | ab EUR 36,79 |
Meereshöhe: 12 m
Einwohner: 209641
Padua zählt mit seinem umfangreichen Kunst- und Kulturerbe zu den wichtigsten Kunststädten Italiens. Von besonderer Bedeutung sind die Fresken aus dem 14. und 15. Jh.: Von den berühmten Meisterwerken von Giotto in der Scrovegni Kapelle, zu den weniger bekannten wie die Fresken von Giusto De Menabuoi, ein Schüler von Giotto, im Inneren des Baptisterium im Dom und der Kapelle des Seligen Luca Belludi al Santo sowie zahlreiche andere Werke, die einen Besuch wert sind.
Padua wird von seinen Bewohnern auch liebevoll als die "Stadt des Heiligen", des Hl. Antonius, bezeichnet. Die Basilika, die kurz nach seinem Tod errichtet wurde, birgt zahlreiche Kunstschätze, die sich im Lauf der Jahrhunderte dort angesammelt haben. Jährlich kommen Tausende von Pilgern aus alle Welt hierher, um diesen Heiligen zu verehren. Darüber hinaus kann sich die Stadt noch vieler anderer sehenswerter Kirchen rühmen.
Padua lernt man am besten kennen und lieben, indem man durch die Gassen der Altstadt spaziert, Halt im berühmten Caffè Pedrocchi macht, durch den Markt und die Läden schlendert oder eines der vielen Konzerte oder Veranstaltungen besucht.
In den Stadtmuseen der Eremiten und der dazugehörigen Bildergalerie sowie in den Münz- und Archäologieabteilungen, aber auch in der Universität, die seit 1222 das kulturelle Leben und die Stadt selbst beeinflusst hat, kann man Einblick in die Geschichte Paduas gewinnen. Heute noch erhalten geblieben sind der älteste Seziersaal Europas, der älteste Botanische Garten Europas sowie die Galileo Kathedrale.
Padua ist auch die Stadt des Wassers: Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Bootsfahrt auf einer zauberhaften Flussstrecke, durch die Kanäle der Stadt, entlang der venezianischen Renaissancemauern bis in die Nähe der Altstadt oder aber auch durch üppige Vegetation, vorbei an antiken und modernen Palazzi und beeindruckenden Brücken.
Auch bekannt unter der "Stadt des Hl. Antonius", zählt Padua zu den größten Kunststädten Italiens, die auf eine 3000 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann.
Seit dem 4. Jh. v. Chr. war es das bedeutendste Zentrum der Venetianer, und Patavium galt als wohlhabendste Stadt des Römischen Reichs. Aus dieser Zeit sind leider nur die Ruinen des großen Amphitheaters, einige Brücken und andere kostbare Zeugnisse, die im Stadtmuseum aufbewahrt werden, erhalten geblieben.
Im Jahr 602 wurde die Stadt von den Langobarden dem Erdboden gleich gemacht. Der Wiederaufbau unter dem Diözesanklerus und der Benediktiner dauerte lang.
Im 12. Jh. war Padua eine freie Gemeinde, und in den zwei darauffolgenden Jahrhunderten erfuhr die Stadt einen großen Aufschwung. Unter der karrarischen Herrschaft (1338-1405) umfasste das Reich große Teile Mittelvenetiens, und somit war die politische Blütezeit erreicht. Es war eine Epoche, die eine starke religiöse, wirtschaftliche und kulturelle Prägung aufwies und unauslöschbare Zeichen hinterlassen hat: Der Mauerring aus dem Mittelalter, die großen Zivil- und Kirchengebäude, darunter besonders zu erwähnen ist die Basilika del Santo aus dem Jahr 1232 sowie die Universität (1222), die zweite Italiens.
Bei Kunst in Padua denkt man unweigerlich an Giotto, der mit der Scrovegni Kapelle sein Meisterwerk schuf. Neben diesem bedeutenden Florentiner haben auch Künstler wie Guariento, Altichiero und G. de´ Menabuoi wundervolle Freskenzyklen geschaffen. Im Jahr 1405 kam Padua unter die Herrschaft Venedigs, die künstlerische Vorrangstellung blieb jedoch dank Donatello und Mantegna bis Mitte des 15. Jh. erhalten. Im 16. Jh. erfuhr Padua unter der Herrschaft der Republik Venedig eine tiefgreifende Erneuerung.
Die Stadt bekam eine neue Befestigungsmauer, die die endgültige Stadtform festlegte. Es entstanden neue öffentliche Gebäude und prunkvolle Kirchen, und die Universität erlebte eine Blütezeit: Hier lehrte unter anderem Galileo Galilei, und es wurden Europas erster Sezierraum und Botanischer Garten eröffnet. Mit dem wundervollen Figurenpark Prato della Valle endeten im 18. Jh. die vier jahrhundertlange venezianische Herrschaft. Padua kam anschließend zu Österreich und schließlich zum Italienischen Reich (1866). Trotz der Zerstörungen, die diese Stadt in Kriegszeiten erfuhr, ist Paduas unverwechselbare Stadtstruktur erhalten geblieben: enge Laubengänge, monumentale Plätze, einfache Häuser und majestätische Gebäude, die wahre Schätze bergen.
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