Hier erwartet Sie ein buntes Veranstaltungsprogramm: Ausstellungen, Konzerte, Kulturveranstaltungen, Führungen und Folklore sowie die Sehenswürdigkeiten der Stadt und die wundervolle Landschaft von den Euganeischen Hügeln bis zur Lagune von Venedig.
Von klassischer Musik bis Jazzfestivals, von Theater bis Kino – das Nachtleben Paduas wird Sie verzaubern!
Ein absolutes Highlight ist das Abschlusskonzert des Veneto Festivals mit den Solisti Veneti am 29. Juli im Palazzo Zuckermann. Das Orchester unter der Leitung von Scimone spielt Musik von Grieg, Haydn, Rodrigu, Dinicu und Tschaikowsky. Die Solisti Veneti zusammen mit dem Tenor Andrea Bocelli sind nochmals in einem Konzert am 26. September in der Eremitani Kirche zu hören.
Padua hat mehr zu bieten. Besuchen Sie den Menüpunkt VERANSTALTUNGEN.
Um Padua und Umgebung in Ruhe und günstig zu erkunden bietet sich die PadovaCard an. Auf der offiziellen Seite www.padovacard.it sind alle Vergünstigungen und Angebote aufgelistet. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Vorteilskarte für 48 oder 72 Stunden nehmen.
Oder wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt in einem zweistöckigen Bus, City Sightseeing? Auch ein abendlicher Spaziergang entlang dem Fluss Piove und den mittelalterlichen Mauern der Stadt ist sehr empfehlenswert.
Die Stadt kann auch ganz gemütlich mit Ihrem I-POD oder MP3 erkundet werden. Dazu müssen Sie nur die Route, gesprochen vom Schauspieler Alberto Terrani, herunterladen, und schon werden Sie zu Piazze, dem Palazzo della Ragione, del Ghetto usw. geführt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß!
Seit dem 1. Januar 2008 sind zwei neue Versionen der PadovaCard erhältlich, welche dem Touristen noch mehr Vorteile bieten:
--> 48-Stunden-Karte: € 15
--> 72-Stunden-Karte: € 20
Diese Karten erlauben es, die Museen Paduas gratis zu besuchen: die Scrovegni-Kapelle (exkl. € 1 Reservierung), das Eremitani-Museum, den Palazzo della Ragione (reduzierte Eintrittspreise für Ausstellungen), Palazzo Zuckermann, das Risorgimento-Museum, den botanischen Garten, Battistero, Loggia, Odeo Cornao, die Oratorien von San Rocco und San Michele, die Luxusräume des Caffé Pedrocchi, das Petrarca-Haus und Arquà Petrarca.
Außerdem erlaubt die PadovaCard die freie Benutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel im inner- und außerstädtischen Raum sowie die Benutzung der wichtigsten öffentlichen Parkplätze in der Stadt.
Doch das ist bei weitem noch nicht alles!
Museen, Villen, Gärten, Kirchen, Schlösser und historische Wohnsitze, für Flussschifffahrten dem Brenta entlang, für die Übernachtung in Frühstückspensionen und für eine Führung durch Padua, um die architektonischen und kulturellen Wunder der Stadt zu entdecken.
Die PadovaCard ist das Willkommensgeschenk der Stadt, die sich über jeden Gast freut, der nach Padua kommt, um deren Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Bedienungsanleitung
Die Card ist ab dem angegebenen Ausstellungsdatum 48 oder 72 Stunden lang gültig.
Sie ist persönlich, nicht übertragbar und wird bei Verlust oder Diebstahl nicht erstattet.
Sie ist für einen Erwachsenen und einem Kind unter 12 Jahren gültig.
Im Falle einer Kontrolle ist sie zusammen mit einem Personalausweis vorzuzeigen.
Sie ist nur gültig, wenn vollständig und richtig ausgefüllt.
Durch entgangene Nutznießung einiger der Ermässigungen der PadovaCard können keine
Ansprüche geltend gemacht werden.
Preise: € 15 für 48 Stunden; € 20 für 72 Stunden.
Im Veneto, der schon reich an natürlichen Wasserläufen war, wurde ein System aus Kanälen errichtet. Alle Städte des Veneto waren miteinander und mit der Lagune und Venedig verbunden.
Wenn die Wasserfahrzeuge auf Kanälen mit wenig Neigung oder flussaufwärts fuhren, wurden diese von Pferden gezogen und die Besatzung ging zu Fuß am Ufer entlang. Um größere Höhenunterschiede zu überwinden, wurden Schleusen errichtet, die Abschnitte von Kanälen von unterschiedlicher Höhe miteinander verbanden und es den Booten und Schiffen ermöglichten, den Flusslauf hinauf- oder hinabzufahren.
Getreide, landwirtschaftliche Produkte, Holz, Marmor, Kalkstein aus den Colli Vicentini und der wertvolle Trachit der Euganeischen Hügel erreichten Venedig über den Wasserweg. Die Wasserwege, die Venedig mit Padua verbanden, wurden von Booten und Schiffen überquert, die Menschen und Waren dahin brachten, wo Wohnsitze erbaut wurden. Diese wurden zuerst errichtet, um die Tätigkeiten am Landbesitz zu kontrollieren, wurden aber dann in prächtige Villen umgewandelt. So pflegten die Venezianer in den Euganeischen Hügeln ihren Urlaub "in den Bergen" zu verbringen und an die Riviera del Brenta und an die Riviera Euganea in die Sommerfrische zu fahren.
Der gesamte Handelsflussverkehr aus dem Süden, aus dem Gebiet der Bassa Padovana, von Vicenza und den Euganeischen Hügeln durchquerte die Stadt, die alten Brücken, die gewundenen Flusswege und erreichte durch die Schleuse der Porte Contarine, die an der Stadtmauer Paduas befand, den Fluss Piovego. Von hier ging es weiter zur Riviera del Brenta, nach Venedig und ins Meer. Entlang der entgegengesetzten Richtung erreichten die Adeligen und die Patrizier ihre Landgüter und die Schlösser an der Riviera Euganea.
Die Scrovegni Kapelle ist eines der bedeutendsten Denkmäler figurativer Kunst aller Zeiten. Sie birgt den vollständigsten Freskenzyklus de Giotto, der vom Florentiner Künstler zwischen 1303 und 1305 realisiert wurde.
Besichtigungen nach Reservierung unter der Nummer 049 20 100 20, Fax 049 20 100 21 von Montag bis Freitag von 09:00 - 18:00 und von Samstag von 09:00 bis 13:00. Andere Infos erhalten Sie unter der Nummer 049/8204550.
die Enrico Scrovegni, ein reicher Bankiers und Geschäftsmann aus Padua zur Ergänzung des Palazzo hatte errichten lassen. Zur Verzierung des Gebäudes, welches ihn und seine Nachfahren nach dem Tode aufnehmen sollte, beauftragte Enrico zwei der bedeutendsten Künstler jener Zeit: Giovanni Pisano fertigte drei Marmorstatuen an (Madonna mit Kind zwischen zwei Diakonen) und Giotto bemalte die Maueroberfläche. Giotto war damals schon ein berühmter Künstler. Er hatte bereits für den Papst in der Basilika des. Hl. Franz von Assisi und in der Lateranbasilika und in Padua in der Basilika des Hl. Antonius und im Palazzo Comunale ("Palazzo della Ragione" genannt) gearbeitet.
eine Sequenz von Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament darzustellen, deren Höhepunkt der Tod und die Wiederaufstehung des Sohn Gottes und der Jüngste Tag sein sollte, um jeden, der die Kapelle betrat, anzuregen, ein Opfer für die Rettung der Menschheit zu bringen. Er dachte sich eine architektonische Struktur aus falschem, bemaltem Marmor aus, die das Gewölbe, auf dem ein Sternenhimmel gemalt war, und die Tafeln mit den Geschichten der Jungfrau und Jesus stützte. Das Werk wurde in sehr kurzer Zeit fertiggestellt und schon 1305, nach nur 2 Jahren, war die Kapelle fertig dekoriert und wurde zum zweiten Mal eingeweiht.
birgt den Leichnam des Hl. Antonius und ist das Ziel von gläubigen Pilgern aus aller Welt. Im Inneren der Basilika befinden sich Werke bedeutender Künstler vom 13.- 20Jh., wobei die Fresken des Altichieri und des Giusto de´ Menabuoi und die Skulpturen und Bronzereliefs des Donatello besonders sehenswert sind. Das außergewöhnlich reiche religiöse Erbe Paduas ist geprägt von der spirituellen Anwesenheit des Hl. Antonius, des beliebtesten Heiligen der Welt, und der Marienverehrung. Der starke Glaube wurde begleitet von einem großen künstlerischen Eifer, der in der Stadt und in der Provinz Spuren in Form von wunderschönen Kunstwerken aller Epochen hinterlassen hat.
Die acht Kuppeln und die zwei Glockentürme muten orientalisch an.
Die drei Bronzeportale stammen von Camillo Boito (1895). Der Grundriss ist ein lateinisches Kreuz. Die drei Schiffe bilden hinter dem Presbyterium einen Halbkreis, wo sich neun Radialkappellen öffnen. Große Säulen trennen die Schiffe. In der Kapelle des Heiligen befinden sich Werke verschiedener Künstler, u.a. von Tullio Lombardo, Andrea Briosco und Gianmaria Falconetto sowie das Grabmal des Hl. Antonius.
Besonders sehenswert ist die Kapelle des Seligen Luca Belludi, die zur Gänze von Giusto de´ Menabuoi (1382) mit Fresken dekoriert worden ist, die Kapelle von S. Giacomo und S. Felice mit einem wunderschönen Bilderzyklus von Altichieri da Zevio (1374-78), der Hochaltar mit Skulpturen des Donatello, Werke der Schule des Giotto, von Sansovino, Briosco, Sanmicheli, Parodi, Achille Casanova, Ubaldo Oppi und Pietro Annigoni. Wunderschön sind die Kreuzgänge des Klosters, besonders der Kreuzgang der Magnolie, in dem sich viele Marmorstatuen befinden.
Er wurde auf Beschluss des Senats der Republik Venedig gegründet, um Heilpflanzen zu züchten, die damals den Großteil der sogenannten "einfachen" Medikamente ausmachten, also jener Medikamente, die direkt aus der Natur gewonnen wurden.
Aus diesem Grund hießen die ersten botanischen Gärten Gärten der "einfachen" Heilpflanzen (Hortus Simplicium). Damals war man sich noch unsicher, was die Identifizierung der Pflanzen betraf, die die berühmten Ärzte der Antike verwendet hatten.
Oft wurden Fehler und Betrügereien begangen, was negative Auswirkungen auf das Gemeinwohl hatte.
Die Anlage des Gartens wurde vom Lektor Francesco Bonafede gewünscht, damit seine Schüler die falschen von den echten Heilpflanzen zu unterscheiden lernten.
Aufgrund der wiederholten nächtlichen Diebstähle, die trotz der hohen angedrohten Strafen (Geldbuße, Gefängnis, Exil) nicht aufhörten, wurde eine Ringmauer um den Garten errichtet.
Der Garten wurde ständig um neue Heilpflanzen bereichert. Die Pflanzen stammten aus aller Welt, besonders aus jenen Ländern, in denen sich venezianische Hoheitsgebiete befanden oder mit denen Venedig Handel betrieb. Aus diesem Grund spielt Padua eine herausragende Rolle bei der Einführung und der Erforschung vieler exotischer Pflanzen.
Dem botanischen Garten wurden die Bibliothek, das Herbarium und verschiedene Labore angegliedert, oft auch auf Kosten von Treibhäusern.
Wie in analogen universitären Einrichtungen in Italien und im Ausland, spielte der botanische Garten eine wichtige Rolle bei der Lehre und der Verbreitung von Wissen. Verschiedene Forschungstätigkeiten wurden durchgeführt und man beschäftigte sich mit der Erhaltung von seltenen und bedrohten Tierarten. 1997 wurde der botanische Garten auf die UNESCO-Liste des Welterbes gesetzt.
ist die Provinz Padua eines der kulturell und wirtschaftlich dynamischsten Gebiete im Nordosten Italiens. Padua besitzt ein reiches kulturelles und künstlerisches Erbe und birgt zahlreiche bedeutende Denkmäler von großem historischen und künstlerischen Interesse.
Der klassische Stadtrundgang, der eine Besichtigung der wichtigsten Denkmäler und Sehenswürdigkeiten an einem Tag ermöglicht, beginnt in der Piazza Eremitani. hier befinden sich die Scrovegni Kapelle (ein Meisterwerk des Giotto), die Städtischen Museen Eremitani (mit einer archäologischen Abteilung, einer Pinakothek mit Werken aus dem 14.-19.Jh und einer numismatischen Abteilung) und die Kirche der Eremitani (mit Fresken den Guariento und von Andrea Mantegna).
am Palazzo della Ragione und an den angrenzenden Piazze (Piazza delle Erbe, Piazza dei Frutti und Piazza dei Signori), an denen täglich ein malerischer Markt stattfindet. Von den Piazze erreicht man in wenigen Minuten den Dom mit der wertvollen Taufkirche, die wunderschöne Fresken von Giusto de´ Menabuoi birgt.
Folgt man der via Soncin und der via S. Canziano, kommt man zur Piazza Antenore zurück, wo sich das Denkmal befindet, von dem der Renaissance-Dichter Lovato de´ Lovati sagte, es beherberge das Grabmal des Trojanischen Helden Antenor. Nicht weit entfernt befindet sich der Palazzo Zabarella, der früher der Wohnsitz der Carraresi war und heute als Ausstellungszentrum dient.
Die Basilika ist von bedeutenden Denkmälern wie der Statue des Gattamelata von Donatello, dem Oratorium von S. Giorgio, den Musei Antoniani und der Scuola del Santo umgeben.
Nur wenige Schritte von hier befindet sich der botanische Garten, der 1545 als ältester universitärer Garten Europas angelegt wurde und Prato della Valle, ein monumentaler elliptischer Platz, auf dem die Basilika von S. Giustina, eine der größten Basiliken Europas steht.
Die Provinz Padua besitzt ein reiches, leider aber wenig bekanntes Kunst- Natur- und Kulturerbe. Man denke nur an die vielfältige Flora der Euganeischen Hügeln, an die zahlreichen Villen und Schlössern, an die von religiösen Orden gegründeten Kirchen und Klöstern, an die mittelalterlichen Städte, an die Flussläufe und an die Landhäuser.
vor allem von Seiten von Studenten und Geldverleihern. So wurde Padua zum Treffpunkt von Juden unterschiedlicher Herkunft und Kultur. Sie verließen die jüdischen Viertel und ließen sich in der Nähe des Stadtzentrums nieder: die italienischen Juden in der Gegend von Porta Altinate, die deutschen und spanischen Juden in der Gegend hinter S. Gianziano. Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Lega di Cambrai in den Jahren 1509 - 13 zieht auch die italienische Gemeinde in die Nähe der Piazze, dorthin wo in einem Jahrhundert das Ghetto von Padua entstehen wird.
Die Studenten kamen in die Stadt, um die Rabbinische Akademie oder die Fakultät für Medizin der Universität Padua zu besuchen.
Nach 50 Jahren des Verfalls nach dem Brand von 1943 wurde die Synagoge im Mai 1998 restauriert und fungiert heute als Mehrzwecksaal. Das Gebäude ist von einer typischen Eleganz des 18.Jh. Die Außenmauern sind in einem Rot bemalt, das als "Rot des deutschen Barocks" bekannt ist, und mit Steinrahmen -und Friesen verziert.
Ab dem Jahre 1603 umfasste das jüdische Viertel die Straßen dei Fabbri, via Urbana, via Sirena, via dell´Arco, via Volto degli Ebrei und via Spirito Santo. Seit damals hat sich das Viertel kaum verändert.
Die Kreuzung mit der via delle Piazze ist das Zentrum des Viertels. Nach vorheriger Reservierung können einige der sieben noch existierenden jüdischen Friedhöfe besichtigt werden: zum Beispiel der alte Friedhof in der Gegend von Borgese, mit Grabmälern von bedeutenden Persönlichkeiten des europäischen Judaismus oder der moderne Friedhof von Brusegana, dessen Grabmäler von der wichtigen Rolle, die die Juden im 19.Jh. in Padua spielten, zeugen. Ein weiteres wichtiges Zeugnis des paduanischen Judaismus ist der Palazzo Cumano in via San Gregorio Barbarigo. Im 19.Jh. hatte hier das Collegio Rabbinico del Lombardo Veneto seinen Sitz. Rabbinische Studenten aus dem gesamten Habsburger Reich kamen hierher, um zu studieren.
die die Universitätsstrukturen mit den privaten populärwissenschaftlichen Einrichtungen verbinden.
Die erste Etappe stellen das Museen für Mineralogie und für Geologie und das Museum für Paläontologie der Universität dar, die sich in Via Matteotti 32 verbinden.
Sie wurden im Jahre 1733 mit der Schenkung der Sammlungen von A. Vallisneri gegründet und beherbergen interessante Sammlungen von Wirbellosen, Wirbeltiere und von fossilen Pflanzen aus der Umgebung und aus aller Welt, sowie Mineralien aus den Alpen, von nationalen Vorkommnissen und von verschiedenen geologisch bedeutenden Regionen der Welt.
Die älteste italienische Sammlung an wissenschaftlichen Instrumenten für Lehre und Forschung wurde 1740 gegründet und beherbergt heute wertvolle Gegenstände aus dem 16. und 17. Jh., die Sammlungen der Professoren Poleno, Stratico und Colombo, sowie verschiedene, von Forschern und Dozenten hergestellte Werkzeuge.
Folgt man der via Loredan und läßt Porta Portello hinter sich zurück, erreicht man das Maschinenmuseum des Instituts für Maschinenbau (via Venezia 1), welches 1941 gegründet wurde und nach Enrico Bernardi, Dozent an der Universität Padua und Pionier des Motorenbaus in Italien, benannt wurde.
Reste des römischen und frühchristlichen Paduas kann man in einigen Bauten antreffen: Es befinden sich frühchristliche Reste in der Kathedrale, in der Kirche der Hl. Sofia, in der Gedächtniskapelle von S. Prosdocimo, bei dem Grabmal des Antenor, an der Brücke des Hl. Lorenz, in der Arena von Padua, und bei der Madonna dei Noli Säule. Ferner gibt es noch die Inschrift im Campanile des Doms, die Nekropole von via Tiepolo, das Archäologisches Museum im Palazzo Liviano, die Städtischen Museen agli Eremitani, den "Piano Nobile" des Café Pedrocchi und das Stadtmuseum, die Pinakothek und Bildergalerie Emo Capodilista.
die vielleicht Reste von heidnischen Opferriten sind. Einige byzantinische Kapitelle mit einer Inschrift, die der Göttin Fortuna gewidmet ist, befinden sich in den Städtischen Museen agli Eremitani. Andere Gegenstände wie Steine, Kreuze usw. werden im Diözesanmuseum aufbewahrt.
Zusammen mit der Kathedrale und der Kirche der Hl. Justina ist es sicher eines der ersten christlichen Kultstätten in Padua. Angeblich befindet sich das Gebäude auf den Überresten eines heidnischen Tempels. Das ursprüngliche Gebäude stammt wahrscheinlich aus langobardisch-karolingischer Zeit.
entstehen in Padua Freskenzyklen von unschätzbarem Wert.
Der Meister aus Bondone verbrachte die ersten Jahrzehnte des 14.Jh. in Padua und bemalte die Scrovegni Kapelle mit Fresken. Diese Kapelle stellt den Höhepunkt seiner Kunst dar.
Der Freskenzyklus, der von Enrico Scrovegni in Auftrag gegeben wurde, stellte für die neuen Künstlergenerationen eine Quelle der Inspiration dar und beeinflusste deren malerische Sprache mindestens ein ganzes Jahrhundert lang.
die sich durch eine enge Verbindung mit der toskanischen Kultur kennzeichnet. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, unter anderem auch Francesco Petrarca, sind oft bei den Carrara zu Besuch. Innerhalb eines Jahrhunderts eignet sich Padua ein außergewöhnlich reiches Kunsterbe an: Eine Reihe von Freskenzyklen verzieren die wichtigsten Gebäue der Stadt. Geschichten von Heiligen und aus den Evangelien, von Christus und Maria, aus dem alten und neuem Testament, von der Apokalypse und dem Jüngsten Gericht. Besonders sehenswert sind die Meisterwerke von Guariento in der Accademia Patavina, von Altichiero im Oratorium des Hl. Georg und von Giusto de´ Menabuoi im Baptisterium des Doms.
die leichten und raffinierten Töne des Giusto und die gotischen und reinen Farben des Altichiero kennzeichnen das Mittelalter. Die Komposition wird immer perspektivischer, der Realismus augenscheinlicher und die ehemals transzendenten Figuren werden immer realer. Ihre dramatischen Erlebnisse berühren uns, da sie uns näher sind, da die Askese einer neuen Spiritualität den Platz gelassen hat. Als Mantegna in den Eremitani Museen die neue Wiedergeburt einweiht, ist das Mittelalter schon vorbei.
Die venezianische Herrschaft wird, von einer kurzen Periode während des Kriegs von Cambrai (1509) abgesehen, bis 1797 andauern. Unter der Ägide Venedigs erlebt Padua eine Periode des Friedens, die die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt fördert. Als die Venediger die strategische Position Paduas erkannten, übernahmen sie die direkte Kontrolle der politischen, militärischen und administrativen Führung.
In Folge der Angriffe der Lega di Cambrai wurde zur Verteidigung der Stadt eine neue Ringmauer errichtet, mit Beteiligung von berühmten Architekten wie Michele Sanmicheli, Guglilmo Bergamasco und Giovan Maria Falconetto, der nicht nur Porta San Giovanni und Porta Savonarola sowie andere städtische Gebäude plante, sondern auch die schöne Villa dei Vescovi bei Luvigliano entwarf.
Architekt schuf eine neue Art der Architektur, besonders für die Landvillen. In der Provinz Padua stammen die Villa Cormaro in Piombino Dese und die Villa Pisani in Montagnana von Palladio.
Weitere wunderschöne Villen des Palladio befinden sich un der Provinz Vicenza und entlang des Brenta.
Im 16.Jh. sind ferner folgende Künstler tätig: Dario Varotari (der die Villa Emo Capodilista-La Monteccha plante), Vincenzo Scamozzi (Kirche von S. Gaetano in Padua, Villa Molin in Mandriola, villa Duodo und vielleicht auch Villa Emo, beide in Monselice), Jacopo Sansovino (Eingriffe in der Basilika des Hl. Antonius, Villa Garzoni Carraretto in Pontecasale di Candiana), Andrea Moroni (Palazzo der Municipio, Hof der Universität) und Andrea da Valle.
Dieser erste universitäre botanische Garten wurde 1545 als Garten der "einfachen Heilpflanzen" errichtet. Die Planung des ersten permanenten anatomischen Theaters der Welt erfolgte in den Jahren 1594-95 durch den berühmten Pathologen Girolamo Fabrici d´Aquapendente.
Auch was die Malerei betrifft, behielt man dank Künstlern wie Tizian (Werke in der Scoletta del Santo und im Museo agli Eremitani), Paolo Veronese (Altarbild der Hl. Giustina in der gleichnamigen Basilika, Altarbild der Himmelfahrt in der Kirche von S. Francesco Grande), Domenico Campagnola, Stefano dall´Arzere und Girolamo del Santo (die mit der malerischen Gestaltung vieler Stadtsäle beauftragt worden waren) das in den vorangehenden Jahrhunderten erreichte Niveau bei.
auf den Spuren des Mittelalters und der Renaissance in Paduas lag, hat dazu geführt, dass einige überaus interessante städtische Kunstwerke aus weniger bedeutenden Epochen vernachlässigt wurden. Ein Beispiel dafür ist das Barock, ein Stil, der in Italien zwischen dem 17. und 18.Jahrhundert Fuß fasst.
Die wichtigsten städtebaulichen Eingriffe bestanden im Bau von drei Hotels, der Errichtung des ersten ständigen Theaters und der Schaffung des Ghettos für die jüdische Gemeinschaft.
das Ergebnis von Renovierungsarbeiten oder Erweiterungen von älteren Gebäuden. Eine ideale Besichtigungstour kann nicht von einem Besuch in den Städtischen Museen absehen. Hier befindet sich eine Abteilung, die der Periode von Padovannino bis Tiepolo gewidmet ist. Die ausgestellten Gemälde stammen von paduanischen und venetischen Künstlern: Damini, Varotari, Vecchia. Zahlreiche Werke der "Tenebrosi" und Genrearbeiten (Landschaften, Schlachten, Stilleben) vervollständigen die Sammlung. Den Höhepunkt bilden die Meisterwerke des 18.Jh. von Diziani, Ricci, Piazzetta, Giambattista und Giandomenico Tiepolo, Guardi und vielen anderen.