zu dem früher Schlafräume für Mönche und Pilger, ein Hof und Stallungen, Küchenräume, ein Lager und die Kirche gehörten. Der Turm erfüllte bei diesem Komplex vereinzelter Gebäude, die allen Gefahren der Zeit, Dieben, barbarischen Einfällen und Bränden ausgesetzt waren, eine Verteidigungsfunktion. Bereits um das 14. Jahrhundert wurde das Hospiz als solches jedoch geschlossen. Später wurde der Komplex den Gütern des bischöflichen Seminars in Trient einverleibt. Wie häufig im 19. Jahrhundert wurden die Gebäude abgerissen, um Platz für neue Strukturen zu schaffen, während der Turm dank seiner Umwandlung zum Kirchturm erhalten blieb. Heute steht er isoliert vom zentralen Baukörper der großen Kirche. Die Baustruktur aus Stein wird nach oben hin schmaler.