Das ist bei Castel Corno der Fall. Die Burg steht auf einem nahezu unzugänglichen Felsvorsprung über dem Schnittpunkt des Gresta- mit dem Etschtal. Sie wurde zu militärischen Zwecken genutzt und war vorwiegend von Garnisonen belegt, die neben dem Wachturm auch begrenzt Wohnräumlichkeiten nutzen konnten. Die Festung war bei vielen örtlichen Feudalherren begehrt und gehörte zunächst der Familie Castel Corno, fiel dann im Zuge leidvoller Geschehnisse in die Hände der Castelbarco, der Lodron und der Lichtenstein. Diese Festung ist äußerst sagenumwoben. Eine davon berichtet von einer langen Treppe, die die Burg mit dem Palazzo des Richters von Isera verband. Ruine (einsturzgefährdet). Zugang: mit dem Auto über die Straßen, die von Lenzima oder von Villa Lagarina aus nach Patone gehen, bis zum Fuß der Burg. Zu Fuß über Wiesen und durch Wälder von Patone oder von Lenzima aus.