Bei einer Bestandsaufnahme im Jahr 1654 wurden "der Pulverturm, der Keller, die Tischlerei, die Schmiede" und andere Trakte der Burg Penede erwähnt. Heute kann man anhand der wenigen Ruinen eine derart verzweigte Struktur nicht mehr erkennen. Die Burg stand in bedeutender Position auf 180 m Höhe an einer strategischen Stelle für die Kontrolle des Passes und fungierte als Observatorium mit schier grenzenlosem Ausblick. Sie wurde von den französischen Truppen Vendomes geplündert und war mit ihren Gängen und Schützengräben Schauplatz des Ersten Weltkriegs. Derzeit wird sie saniert und restauriert.