Die antike Pfarrkirche S. Bartolomeo (erstmals ab dem Jahre 1008 erwähnt) kann auf eine ziemlich lange Geschichte zurückblicken. Im 14. Jh. wurden in der Säulenhalle Gemeindeversammlungen abgehalten. Das gegenwärtige Gebäude ist ein eleganter Bau aus dem 17. Jh. (1601 - 1690). Das Altarbild der Madonna mit Kind und den Heiligen Domenica und Katharina stammt aus dem 18. Jh. Das Altarbild der Heiligen Familie ist ein Werk von Diodato Massimo, die beiden Holzaltäre aus dem 17. Jh. wurden von einheimischen Meistern gefertigt. Das elegante Orgelgehäuse aus dem 18. Jh. hingegen stammt aus Brescia, das Instrument selbst wurde von A. Aletti im Jahr 1928 gebaut. Auf dem Rathausplatz befindet sich der enorme Stamm einer Silbertanne (Avèz de Boaz), der im Herbst 1955 von der Malga Boazzo Ebene in das Valle di Daone gebracht und zur Erhaltung der Rinde chemisch behandelt wurde. Er hat einen Umfang von 8,40 m, einen Durchmesser von 2,70 m und ist circa 700 Jahre alt. Zusammen mit anderen herrlichen Nadelbäumen aus dem Wald von Boazzo wurde er wegen hydroelektrischer Arbeiten, die die Talmulde in ein großes hydroelektrisches Becken verwandelten, abgeschlagen. So wurde Daone eines seiner schönsten Wälder beraubt.
Daone, eines der ältesten Dörfer in den Valli Giudicarie, liegt an geschützter Stelle an der Grenze des Weinanbaugebietes in einer an Kastanienwäldern reichen Gegend. Hier wurde ein Helm aus der Etruskerzeit gefunden, der im Museum von Brescia aufbewahrt wird. Ein Teil einer Steinaxt stammt hingegen aus dem Valle di Daone.
Im Winter idealer Ausgangspunkt Eisklettertouren.
Einrichtungen: Pro Loco, Berghütte Val di Fumo, Post, Bank, Altersheim, Tennisplatz, Spielplatz, öffentliche Gärten