Neusiedler See

Das Leinnerhaus - Neusiedler See

1816 ersteigert Karl Straub ein Weinhändler aus der Pfalz den sogenannten Pfanschen Stadl. Karl Straub erbaute 1820 den wesentlichen Teil des Hauses. (Baumeister könnte Moreau oder ein Schüler von ihm sein).

1842 erwirbt Michael Leinner das Haus. Die Leinners waren fürstliche Verwalter in Hornstein und später in Loretto und später Pächter des Engelwirtshaus (heutiges Haus der Begegnung). Das war der Beginn der Leinners in Eisenstadt. Nach dem Kauf des Hauses betätigten sich die Familie als Weinhändler. Um 1860 dürfte der Saal dazugebaut worden sein.

1875 - 1921 war das Leinnerhaus der Sitz des Casinovereins, dessen Zweck es war "den Geselligkeitssinn durch stete Kontakte unter sich zu heben und zu fördern". Er diente auch besonders der Musikpflege.

1878 erfolgten erste Verkäufe an den Weinhändler Leopold Wolf & Sohn. Diese Verkäufe betreffen vorerst nur die Kellerei. Am 20.09.1981 wird der Unterricht der neugegründeten Staatsbürgerschule im Leinnerhaus aufgenommen. Nach 1918 kauft Fam. Wolf den Rest des Gebäudes.

Wichtige Zeitabschnitte des Leinnerhauses:
1926-1938 Landesmuseum
1945-1961 Bgld. Landeskellerei
1946-1951 Bauernschule
1938-1994 Landesarchiv
1979 Landes-Sternwarte
16.06.1994 LBG kauft das Gebäude
02.01.1996 LBG beginnt mit dem Bürobetrieb im Leinnerhaus

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