St. Anton a. d. Jeßnitz

ERLEBNISWEG - Wiener Hochquellwasserleitung - St. Anton a. d. Jeßnitz

Aquaedukt - St. Anton a. d. Jeßnitz Niederoesterreich

Die Hochquellenleitung

Ein weiterer Präsentationspunkt auf dem Weg von Neubruck nach St. Anton geht einem anderen Wirtschaftsthema der Eisenwurzen nach: dem Wasser - genauer gesagt: dem Trinkwasser für Wien. 1875 hatte die Donaumetropole noch 680.000 Einwohner gehabt; 1885, nach der Eingemeindung der Vororte, waren es bereits 1,7 Millionen.

Im steirischen Salzatal wurden die Geologen fündig, und so kam es im Jahr 1900 zur Grundsteinlegung für eine Zweite Wiener Hochquellenleitung. Fast 200 Kilometer lang gluckern nun täglich an die 220.000 Kubikmeter des kostbaren Nasses aus der Eisenwurzen bis Wien.

Das längste der 100 Aquädukte dieser beeindruckenden Anlage, die sogenannte "Luegerbrücke", überspannt das Jeßnitztal bei St. Anton, Ortsteil Neubruck - 271 Meter lang und 22 Meter hoch. Ursprünglich war hier nur ein unterirdischer Siphon vorgesehen. Der Besitzer der nahen Gummibänderfabrik war aber ein Freund des damaligen Wiener Bürgermeisters Dr. Karl Lueger und erwirkte über diese Beziehung den Prachtbau.

Dieser wurde auch zu einem Anziehungspunkt für die ersten "Sommerfrischler": So stehen oberhalb der Luegerbrücke zwei prächtige Gründerzeit-Villen, von denen ein lange Zeit als Erholungsheim genutzt wurde.

Gemeindeamt St. Anton an der Jeßnitz
St. Anton 5
3283 St. Anton an der Jeßnitz, Österreich


Tel.: +43 (7482) 482 40
Fax: +43 (7482) 48 24 09

E-Mail: st.anton.jessnitz@speed.at
Karte

Angebote

Preis pro Nacht
Bestpreis-Garantie