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St. Bartholomäus-Quelle

HEILQUELLE erbaut 1930/31 - Tiefe 201,30

Hauptplatz - 7142 Illmitz
Infos: TV-Illmitz
Obere Hauptstr. 2-4, 7142 Illmitz
Tel. 02175/2383, Fax 2383-4
e-mail: illmitz@illmitz.co.at

St. Bartholomäus-Quelle St. Bartholomäus-Quelle Bild Webseite - Illmitz Burgenland
NEUBOHRUNG 2004
"Natrium-Hydrogencarbonat-Mineral-Trinksäuerling" (Kurzbezeichnung)

ANANLYSE DES HEILWASSERS
vom 16. März 2004

KATIONEN

Ammonium 1,50 mg/l
Lithium 0,33 mg/l
Natrium 920,00 mg/l
Kalium 8,00 mg/l
Magnesium 34,00 mg/l
Calcium 95,00 mg/l
Strontium 0,95 mg/l
Barium 0,32 mg/l
Eisen 0,83 mg/l

ANIONEN

Fluorid 1,20 mg/l
Chlorid 299,00 mg/l
Jodid 0,46 mg/l
Sulfat 0,50 mg/l
Hydrogencarbonat 2.400,00 mg/l


Anwendbarkeit des
Wassers der
St. Bartholomäusquelle

EINSATZ ALS HEILWASSER
FÜR TRINKKUREN

Die Trinkkur wird nach Kühnau als eine, nach ärztlicher Vorschrift über längere Zeit in festgelegten Zeitabständen wiederholte Einverleibung exakt dosierter Mengen eines Mineralwassers, definiert.

Bei der Durchführung einer solchen Trinkkur können Sofort- oder Immediatwirkungen von den Langzeitwirkungen unterschieden werden, wobei letztere an die kurgemäße Zufuhr des Mineralwassers gebunden und entscheidend für den Kureffekt sind. In jedem Fall spielt aber die chemische Zusammensetzung des Mineralwas-sers eine entscheidende Rolle. Für die therapeutische Anwendung eines Natrium-Hydrogencarbo-nat-Wassers wird eine untere Grenzkonzentration von 20-30 mval/1 Wasser gefordert.

Diese lonenäquivalentkonzentration für HCO3- beträgt beim Illmitzer Quellwasser 37,4 mmol/1, die geforderte Grenzkonzentration wird daher deutlich überschritten.

Die Wirkungen von Trinkkuren gehen von physiologischen und pharmakologischen Faktoren aus.

Im Falle der Zufuhr eines Hydrogencarbonat-Wassers kommt es als erste Sofortwirkung zu einem Anstieg des pH-Wertes des Magensaftes durch Pufferung der IP-Ionen mit Freisetzung von Kohlendioxid. Dieser Effekt ist allerdings nur sehr kurzlebig (10-35 Minuten) und stellt für sich keine unmittelbar therapeutisch verwertbare Wirkung dar. Wird allerdings die Zufuhr des Wassers auf kleine Portionen über den ganzen Tag verteilt, so kann doch insgesamt eine etwas längerdauernde Beeinflussung des Magen pH-Wertes erreicht werden, die bei Störungen, die mit Hyperazidität einhergehen auch eine gewisse therapeutische Bedeutung beanspruchen kann.


Zu weiteren Sofortwirkungen zählen auch noch eine mechanische Spülwirkung, Schleimverflüs-sigung und Schleimlösung, sowie eine Durchblutungssteigerung der Magenschleimhaut, die wahrscheinlich zum größten Teil auf der vasodilatatorischen Wirkung des beim Pufferungsvorgang freigesetzten Kohlendioxid beruht.


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