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Traunkirchen - BILDER

Pfarrkirche Maria Krönung - Traunkirchen Oberoesterreich

Pfarrkirche Maria Krönung

Nach dem Gründungsbild wurde die Abtei "Trunseo"
bereits 632 n. Chr. errichtet.
Um 1020 kamen Benediktinerinnen aus dem Erinkloster in Salzburg nach Traunkirchen und errichteten somit das älteste Frauenkloster von Oberösterreich.
Bereits 1332 war Traunkirchen Mutterpfarre für Bad Aussee, Hallstatt, Bad Goisern. Später auch für Pinsdorf, Nußdorf und Bad Ischl.

Durch die Jesuiten aus Passau, die das Kloster 1622 übernahmen, entstand nach dem zweiten Brand 1632 die herrliche Barockkirche in Ihrer heutigen Form.

1773 wurde das Jesuitenkloster aufgelöst, die Klosterkirche dient seither als Pfarrkirche.
Der Hochaltar, der 1754 von Franz Preisl erbaut wurde, ist der Krönung Mariens geweiht.
Fischerkanzel in der Pfarrkirche - Traunkirchen Oberoesterreich

Barocke Fischerkanzel

Das bekannteste Werk in der Pfarrkirche ist die berühmte " Fischerkanzel" , die
ein unbekannter Meister im Jahre 1753 schuf und die das Wunder des reichen Fischfanges Petri darstellt.

Die Apostel Jakobus und Johannes im Boot ziehen das mit Fischen gefüllte Netz empor. Im Hintergrund steht Christus und vor ihm kniet Petrus.

Der Schalldeckel ist gekrönt von der Statue des heiligen Franz Xaver, des Missionsapostels der Jesuiten für Indien und Japan.
Johannesberg mit Johannesbergkapelle - Traunkirchen Oberoesterreich

Naturdenkmal Johannesberg

Der Odinstein, der heutige Johannesberg ist ein uralter Kultboden.
Der Zeitpunkt der Errichtung der Johannesbergkapelle ist ungewiß,
urkundlich wird sie erstmals 1356 erwähnt.
Seit dem 16. Jahrhundert ist die Kapelle dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Ihr Knorpelswerkaltar ist mit einem sehenswerten Gemälde eines niederländischen Manieristen geschmückt.
Kriegerdenkmal - Traunkirchen Oberoesterreich

Kriegerdenkmal von Prof. Moser

In die Südwand des Johannesberges ist das künstlerisch einzigartige Kriegerdenkmal gemeißelt, daß in den Jahren 1964 - 1966 von Prof. Josef Moser zum Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege geschaffen wurde.
Kalvarienberg - Traunkirchen Oberoesterreich

Kalvarienberg

Über viele, im Jahr 1739 verlegte Steinstufen erreicht man nach vier Andachtskapellen die Hauptkapelle auf dem zentral gelegenen Kalvarienberg. In dieser 1699 fertiggestellten und somit ältesten Kalvarienbergkapelle des Salzkammergutes befinden sich eine barocke Kreuzigungsgruppe und alte Wandbilder. Beim Betrachten dieser Gemälde fällt vor allem die kuriose, in die Landschaft des Salzkammergutes verlegte Darstellung des " himmlischen Jerusalem " auf.

Das traditionelle Brauchtum des "Antlaßsingens" in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag findet mit dem morgendlichen Bittgang auf den Kalvarienberg seinen Abschluß.
Russenvilla - Traunkirchen Oberoesterreich

Russenvilla

Die sogenannte " Russenvilla " wurde in den Jahren 1850 bis 1854 durch den berühmten Architekten Theophil von Hansen erbaut und erhielt ihren Namen wohl deshalb, weil die Auftraggeberin dieses Hauses Sophie Pantschulidze, eine russische Fürstentochter war. Die Villa beherbergte zahlreiche berühmte Gäste, unter anderem Erzherzog Maximilian ( Bruder Kaiser Franz Josefs und nachmaliger Kaiser von Mexiko), den russischen Dirigenten Anton Rubinstein, Rainer Maria Rilke, Richard Wagner, und Adalbert Stifter.

Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz.
Spitzvilla - Traunkirchen Oberoesterreich

Spitzvilla

Die Spitzvilla war früher in Besitz von Karl Rudolf von Slatin. Karl Rudolf von Slatin war österreichischer Offizier, eine schillernde Persönlichkeit und genoß zeitlebens das Vertrauen der englischen Königin Viktoria. Er war in englischen Diensten Generalgouverneur des Sudans und führte den Beinamen Slatin Pascha.

In der "Spitzvilla", die er im Jahre 1897 erwarb, empfing Slatin verschiedene bedeutende Persönlichkeiten seiner Epoche, darunter den englischen König Eduard VII, Kaiser Franz Josef,...

Seit 1976 ist die Spitzvilla im Besitz des Landes Oberösterreich und wird vor allem im Sommer als Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum genutzt.
Fronleichnamsprozession am Traunsee - Traunkirchen Oberoesterreich

Fronleichnamsprozession am Traunsee
( seit 1632 )

Jedes Jahr zieht die Fronleichnamsprozession, die seit dem zweiten Brand des Klosters im Jahr 1632 am See abgehalten wird, zahlreiche Gläubige in die Traunseegemeinde. Das Wort Fronleichnam wird vom althochdeutschen "fron-lichnam" abgeleitet und bedeutet "des Herrn Leib".
Nach einem Hochamt in der Pfarrkirche zeiht die Prozession unter den Klängen noch aus der Jesuitenzeit stammender Melodien auf die "Himmelsfuhre". Unter Gesang und Gebet, von zahlreiche Booten begleitet, werden drei Segensstationen am See gefeiert.
Die Schlußandacht ist vor dem Kriegerdenkmal

Ablauf:
07:00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

8.00 Uhr Feierliches Hochamt in der Pfarrkirche

09.00 Uhr Seeprozession am Traunsee bei Traunkirchen

11.00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche im Anschluß an die Prozession
Badeplatz Bräuwiese - Traunkirchen Oberoesterreich

In Traunkirchen stehen mehrere, kostenlos zugängliche Badestrände zur Auswahl wie:

* Bräuwiese
* Badepl. Winkl
* Badeinsel mit Seebadebecken

Der größte und bekannteste davon ist die Bräuwiese. Das 30.000 m2 große, am Westufer des Traunsee im Ortsteil Mitterndorf gelegene Erholungsgelände Bräuwiese zählt wegen seinem angenehmen Ambiente, der günstigen Verkehrslage und dem schönen Blick über den Traunsee zum gegenüberliegenden Traunstein zu einem der beliebtesten in der Region.
Am kostenlos zugänglichen Areal stehen den Besuchern gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, sowie kostenlose Umkleidekabinen, Freiluftduschen, Fußballplatz, Kinderspielplatz und ein Selbstbedienungsimbiss zur Verfügung.
Das Ufer besteht im wesentlichen aus zwei flachen Buchten mit einem ca. 2m breiten Kiesstrand. Das Wasser wird hier nur allmählich tiefer und eignet sich so besonders gut für Kinder und Nichtschwimmer.
Kulturweg " Via Historica " - Traunkirchen Oberoesterreich

Kulturweg Via Historica

Fünfzehn anspruchsvoll gestaltete Emailtafeln begleiten einen Kulturspaziergang, der Schritt für Schritt zur Zeitreise durch Jahrtausende wird. Die " Via Historica " führt vom Ortszentrum aus um und auf den Johannesberg, weiter durch das Seetor bis zur Pfarrkirche.
Weiter geleitet der Kulturweg über die sogenannte "Alte Straße " auf den ältesten Kalvarienberg des Salzkammergutes, der gottgefällige Ausblicke der besonderen Art bietet. ( Broschüre im Tourismusbüro erhältlich)
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