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Ferienregion Dachstein Salzkammergut
Geschäftsstelle Hallstatt
Seestraße 99
Nähe Busterminal
A- 4830 Hallstatt, Postfach A- 4830, Österreich

Tel.: +43(0) 595095 30
Fax: +43(0) 5 95095 74

Öffnungszeiten
Ab Ferienzeit Dezember bis Ostern:
Montag bis Freitag 8:30 bis 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 9:00 bis 14:00 Uhr


Ab Ostern bis Ende Mai:
Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 9:00 bis 15:00 Uhr


Juni - September:
Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 9:00 bis 15:00 Uhr


Oktober:
Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 9:00 bis 15:00 Uhr

November bis Ferienzeit Dezember:
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Geschichte von Hallstatt

Aus der Zeit um 12 000 v.Chr. stammt ein künstlich

durchbohrter Höhlenbärenknochen aus der Dachsteinrieseneishöhle, der als ältester Beweis für menschliche Anwesenheit in der Gegend um Hallstatt gilt.

Links evang. Kirche Hallstatt - Hallstatt Oberoesterreich
Bereits in der Jungsteinzeit gibt es Hinweise auf eine regelmäßige Präsenz von Menschen im Inneren Salzkammergut. (Steinbeile, um 5000 v. Chr.).

Wann die Menschen die salzhaltigen Quellen entdeckten, lässt sich heute nicht mehr sagen. Aber bereits um 5000 v. Chr. waren sie auch immer wieder im Salzberghochtal, was eigentlich nur mit Salzgewinnung in Zusammenhang stehen kann.

Wirklich industrielle, bergmännische Gewinnung von Steinsalz lässt sich momentan ab dem 15. Jhdt. v. Chr. nachweisen. Dem Salz wir in Schächten bis in eine Tiefe von 200 Metern nachgegangen.

In der Bronzezeit wird am Berg aber nicht nur Salz gebrochen, sonder dieses auch gleich benutzt um in großen Holzbecken Schweinefleisch in industriellem Umfang zu suren (pökeln) um in weiterer Folge Speck daraus zu machen.

Im 9. Jhdt. wird am Berg der Abbau umgestellt und man folgt dem Salz nun in riesigen horizontalen Abbaukammern, die Dimensionen von 200 Meter Länge, 20 Meter Höhe und 20 Meter Breite erreichen können. Das Salz aus diesen Hallen bildete die Grundlage für überdurchschnittlichen Reichtum der hallstätter Knappen. Dieser Reichtum manifestiert sich in den Beigaben, die den Verstorbenen auf ihre letzte Reise mitgegeben wurden. Der Friedhof der althallstätter Bergleute im Salzberghochtal wurde vor über 150 Jahren entdeckt.

Die freigelegten Grabbeigaben sind derart

repräsentativ u. eindrucksvoll, dass eine ganze Kulturepoche der europäischen Geschichte danach benannt wurde -die Hallstattzeit ca. 800 - 400 v. Chr.

Stierschale - Museum Kulturerbe Hallstatt - Hallstatt Oberoesterreich
Durch das Salz hatten die Hallstätter das Kapital, sich auch exotische Dinge leisten zu können. Von Elfenbein über italienischen Wein bis Bernstein fand so mancher Luxusgegenstand seinen Weg nach Hallstatt.

Um 350 v. Chr kam es zu einer gewaltigen Murenkatastrophe, die den florierenden Bergbau wahrscheinlich mit einem Schlag vernichtete. Erst nach einiger Zeit konnte der Betrieb von der Dammwiese aus, am Fuße des Plassens gelegen, wieder aufgenommen werden.

Um Christi Geburt wird Noricum eine römische Provinz und die Römer bauen ihre Niederlassungen und Straßen auch in Hallstatt, sie dürften mit den unterworfenen Kelten den Salzbergbau bis zur Zertrümmerung ihres Reiches am Ende des 5 Jhdts weiter betrieben haben.

300 n. Chr. kommt es zur ersten Verbreitung des Christentums im Salzkammergut, und im 6. Jahrhundert nehmen die Bajuwaren das Gebiet in Besitz.

Die erste Erwähnung von Lauffen (Flußhindernis an der Traun) im Jahre 807 kann als Beweis für den Transport des Salzes auf dem Wasserweg zu seinen Bestimmungsorten gesehen werden.

Um 1000 erreicht der Salzbergbau wieder jene Bedeutung, die er schon in prähistorischer Zeit und während der Römer hatte.
Im 12. Jahrhundert wird erstmals eine kleine romanische Kirche erwähnt, die "Michaelikirche".

1846 stießen mit Schottergewinnung beschäftigte

Arbeiter auf "altertümliche Reste". Der amtierende Bergmeister Johann Georg Ramsauer erkannte den Wert der Funde.

Museum Hallstatt - Hallstatt Oberoesterreich
Er leitete eine umfassende Grabungskampagne ein, die schließlich das weltberühmte Hallstätter Gräberfeld zu Tag brachte.

Mit dem Bau der Straße von Gosaumühle nach Hallstatt 1875 war der erste Schritt zur verkehrsmäßigen Erschließung des Marktes auf dem Landweg getan. Bisher war ein
schmaler Saumweg die einzige Verbindung nach außen.

Mit dem Bau der k.k. Kronprinz Rudolf Kammergutbahn in den Jahren 1876 bis 1878 nahm auch der Tourismus einen gewaltigen Aufschwung. Alljährlich kamen nun tausende Gäste, um die Naturschönheiten des Ortes zu genießen. Kurz vor der Jahrhundertwende wurde der schon lange notwendige Bau der Seestraße in Angriff genommen. Diesem Vorhaben, durch das nun der Ortsteil Lahn mit der Gosaumühlstraße verbunden war, fielen sieben Wohnhäuser zum Opfer.

Der im Jahre 1964 begonnene Bau einer ortsbildschonenden Ortsumfahrung in Form eines "Doppeltunnels mit Parkterrasse in der Mühlbachschlucht" war 1966 beendet.

Im Dezember 1997 beschloss das Welterbe Komitee der UNESCO die Kulturlandschaft Hallstatt- Dachstein / Salzkammergut auf die "Liste des Welterbes" zu setzen. Durch diese Auszeichnung steht die Region Hallstatt gemeinsam mit bisher über 580 UNESCO- Welterbestätten in 112 Ländern unter dem besonderen Schutz des globalen Kultur- und Naturerbes, wobei Hallstatt als eine der wenigen Stätten gilt, wo beide Faktoren ausschlaggebend sind.
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