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Kulturspaziergang

Die Kirche / Das Petzlbräu

Beginnen wir unseren Rundgang an einem für Spittals Geschichte wichtigen Ort ...

Spittal an der Drau - Region Millstätter See Kulturrundgang Bild Webseite - Spittal a.D. Kaernten
Stadtpfarrkirche "Maria Verkündigung"

Dort, wo die heutige Stadtpfarrkirche steht, ist der Ursprung der Stadt Spittal zu suchen. Mehrere Umbauten (1307/1584/1966) sowie Katastrophen (Erdbeben 1690 und Brand 1729/1797) haben das Aussehen der ehemaligen Kapelle entscheidend verändert. Trotzdem haben vergangene Zeiten ihre Spuren hinterlassen. Hier soll nicht nur Gabriel v. Salamanca, Finanzminister Kaiser Ferdinands I., nach testamentarischen Wunsch seine letzte Ruhestätte gefunden haben.
Auf der äußeren Nordwand befinden sich noch heute Reste des Wappensteins seiner ersten Frau "Elisabeth v. Eberstein". In der Kirche zeugen die sogenannten "ortenburger Steinreliefs" (14. Jh), der Portalstein mit dem Wappen der Salamanca Ortenburg (16. Jh) sowie eine bemerkenswerte Pieta (15. Jh) von reger Vergangenheit.

Petzlbräu

Wer geschäftig durch die Stadt eilt, dem kann es schon passieren, dass er dieses überaus sehenswerte Gebäude übergeht.
Dabei weist gerade dieses Haus mit seiner Fassadendekoration aus spätbarock-josephinischer Zeit um 1780 bemerkenswerte architektonische Leistungen auf. Dem aufmerksamen Betrachter werden auch die Malereien, die die Hl. Drei Könige und eine Sonnenuhr darstellen, sofort auffallen.

Wen mag es da verwundern, dass dieses beachtenswerte Bauwerk dem Geschlecht der Porcia lange Zeit als Brauhaus diente und heute das Stadtarchiv beherbergt.

Spittl / Schüttbacher Stadthaus

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Spittl

Das Spittl unmittelbar an der Lieser wurde im 16. Jahrhundert von Gabriel von Salamanca errichtet. Der Baubeginn scheint in der ersten Hälfte bzw. Mitte des 16. Jhs. zu liegen. Hinzu kam die Franz-Xaver-Kirche. Erst lange nach dem Tod Gabriels von Salamanca wurde der gesamte Gebäudekomplex von den Grafen Widmann fertiggestellt.
Ganz im Stil eines Renaissancepalastes mit Arkadenhof zählt dieses ehemalige Hospiz mit zu den bemerkenswertesten Bauwerken der Stadt. Neben Bedürftigen und Durchreisenden beherbergte das Gebäude in weiterer Folge die Bezirkshautpmannschaft, für kurze Zeit sogar die Landesregierung, eine Volksschule und das Militär, bis es in den Besitz der Stadtgemeinde Spittal an der Drau zurückging.

Schüttbacher Stadthaus

Über die Lieserbrücke gelangt man durch den Torbogen auf den Hauptplatz von Spittal an der Drau.
Ein Renaissancebild mit rot-weiß geteiltem Adlerflug weist auf die Bedeutung der Wappenverleihung durch Kaiser Ferdinand I. für den aufstrebenden Markt hin.
Das Haus Nr. 3 des ehemaligen Grafschaftshauptmanns (1586-1601) Dr. Christoph Schüttpacher zählt zu den charakteristischsten Bürgerhäusern der Stadt im 16. Jahrhundert. Sein Arkadenhof im Renaissancestil lädt während des Sommers zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

Khevenhüller Stadtschloss/Malbaum/Schloss Porcia

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Khevenhüller Stadtschloss

Hier begann der beeindruckende Aufstieg des Fürstenhauses der Khevenhüller.
Christoph Khevenhüller war es, der mit seiner Frau Elisabeth Mannsdorf 1537 diesen dreigeschossigen Renaissancebau mit Arkaden errichtete. Er wurde die Geburtsstätte eines der bedeutendsten Diplomaten Europas.

Malbaum

In malerischer Aufmachung wird hier die Geschichte der Stadt dargestellt.
Beginnend von der Zeit der Kelten, über die Römer, der Ortenburger und der Stadterhebung bis hin zu den Ereignissen der Gegenwart können Sie in bunten Bildern, aufgeteilt auf 4 Ringe, die historische Entwicklung Spittals und seiner Umgebung verfolgen.

Auf dem Weg zum Schloss fällt das Haus Nr. 17, die Altdeutsche Weinstube, auf. Anfang dieses Jahrhunderts vom Maler und Freund des Fürsten Ferdinand v. Porcia M. Ladinig erbaut, ist nicht nur seine architektonische Gestaltung, sondern auch die Sammlung im Inneren interessant.

Schloss Porcia

Wohl mit zu den schönsten Renaissancebauten nördlich der Alpen zählt dieser Palazzo, der zu Recht der ganze Stolz der Bevölkerung ist.
Im Auftrag Gabriels v. Salamanca und seiner Nachkommen wurde hier von italienischen Meistern ein einzigartiges Kunstwerk der Renaissance geschaffen. Lange Zeit diente das Schloss auch den Fürsten von Porcia als Residenz (1662-1918).
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