Urlaub in Österreich
Hauptnavigation - Hauptnavigation überspringen
Geografischer Pfad - Geografischen Pfad überspringen
Sie befinden sich in: 
Reiseführer > Österreich > Niederösterreich > Mostviertel > Scheibbs

Scheibbs

Inhalt - überspringen

Die NÖ Eisenstraße in Scheibbs

Auf den Spuren der Schwarzen Grafen

Der Gewerke Andreas Töpper hat den Aufstieg vom einfachen Schmied zum größten privaten Eisenwerksbesitzer Österreichs im 19. Jh. geschafft. Bis zu 800 Arbeiter standen in seinen Diensten, für die er ein für damalige Verhältnisse großartiges Sozialwerk schuf. Zahlreiche Auszeichnungen und europaweite Anerkennung spiegelten seinen beruflichen Aufstieg wider.

Im Gegensatz dazu war sein Privatleben voller Tragik. Um einen Sohn und Erben für sein Werk zu bekommen, heiratete Töpper nach dem Tod seiner ersten Frau eine 20-jährige Waise.
Noch heute erinnern die Fabriksanlage, das Herrenhaus und die Kapelle in Neubruck bei Scheibbs, das Gebäude der Bruderlade in St. Anton an der Jeßnitz sowie die Heiligenbrücke in Kasten bei Lunz an das Wirken Töppers.

Der Stadt-Erlebnisweg Handel im Wandel

Der Eisenstraße-Erlebnisweg "Handel im Wandel - Zum Scheibbser Metzen" führt mitten durch die malerische Altstadt.
Der Rundgang beginnt in der Nähe des Bahnhofs an der Erlafpromenade, wo man die schönste Aussicht auf Scheibbs und die umliegenden Berge genießt. Dann spaziert man über die Erlauf in die Hauptstraße, weiter zum Flecknertor und entlang der Stadtmauer zum Schloss und zur Stadtpfarrkirche. Abschließend gelangt man zum Eisenstraße-Inforaum im Schützenscheibenmuseum am Rathausplatz und erreicht über den so genannten "Sandsteg" wieder den Ausgangspunkt des Spaziergangs.

"Zum Scheibbser Metzen" - dieser klangvolle Titel erinnert an ein altes Getreidemaß (ein Metzen entsprach 61,5 Litern), das zeitweise sogar die Preise der gesamten Donaumonarchie geregelt haben soll!

Das steinerne Erbe

Einige der insgesamt 12 Eisen- und Provianthandelshäuser zeugen noch heute vom einstigen Wohlstand der Stadt.
Am Haus Hauptstraße Nr. 15 fallen die Biedermeierfassade und der Renaissance-Erker besonders auf. Das Sgraffito am Haus Hauptstraße Nr. 21 zeigt die Stadt um 1593, umgeben von einer festen Wehrmauer mit Türmen und Toren.
Im Haus Hauptstraße Nr. 31 war ab 1836 die erste Scheibbser k.u.k. Briefpostsammelstelle untergebracht, die später zu einer Poststation aufgewertet wurde. Das Haus Hauptstraße Nr. 38 war das Geburtshaus des Barockkomponisten Johann Heinrich Schmelzer (1623 - 1680).

Am besten lassen sich die Spuren der Vergangenheit im Rahmen eines Stadtrundganges erkunden, der gegen Voranmeldung beim Kultur- & Gästeservice jederzeit möglich ist.
rechte Spalte - überspringen

Lage auf der Karte

geographische Position auf der Landkarte
Aktuelles Wetter - überspringen
Schnellbuchung - überspringen
Unterkünfte suchen





für je
Erweiterte Suche
Copyright - überspringen