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Wien (Bundesland)

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Wien (Bundesland) - HINWEISE

Um 50 n. Chr. legten die Römer das befestigte Militärlager Vindobona an der Donaugrenze (Limes) an. Seit dem 1. Jh. entstand eine römische Zivilstadt südöstlich des heutigen Belvedere (bis 487). 881 hatten die Bayern einen ersten Zusammenstoß bei "Wenia" mit den von Osten vordringenden Magyaren. Herzog Heinrich II. verlegte 1156 den Regierungssitz der Babenberger nach Wien. Weinbau und Handel bewirkten eine Blütezeit (1221 Stadt- und Stapelrecht). Der Habsburger Rudolf IV. der Stifter (1358-65) förderte die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und gründete 1365 die Universität. 1438 wurde Wien Residenzstadt des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation (bis 1806). Das 16. und 17. Jahrhundert war von der Reformation und Gegenreformation, vom 30jährigen Krieg und zwei Türkenbelagerungen (1529, 1683) sowie mehreren Pestepidemien gekennzeichnet. Unter Kaiser Leopold I. begann die glanzvolle Epoche des Barock (Hochblüte von Architektur, Kunst und Wissenschaft), die unter Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph II. weitere Höhepunkte erreichte. Als Residenz des österreichischen Kaiserreiches (seit 1806) unter Franz Joseph I. (1848-1916) erlebte Wien mit der Anlage der Ringstraße und ihren Prachtbauten eine neuerliche Glanzzeit. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Wien, die Metropole eines Reiches von zwölf Nationalitäten, zur Hauptstadt der kleinen Alpenrepublik Österreich. Auf die nationalsozialistische Zeit und den Zweiten Weltkrieg, in dem Wien schwere Bombenschäden erlitt, folgte die Besatzungszeit der vier Siegermächte (bis zum Staatsvertrag 1955). 1979 wurde die UNO-City eröffnet - Sitz der Atomenergiebehörde (IAEO), der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO), und der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC).
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