Graubünden

Kathedrale - Graubünden


Nur wenige Schritte südlich vom Bischöflichen Schloss steht die mächtige Kathedrale St. Maria Himmelfahrt. Die Kathedrale weist sehr unterschiedliche Stil- und Bauelemente auf, stellt aber in ihrer Gesamtheit einen imponierenden Kirchenbau dar.

Die spätromanische Kathedrale wurde zwischen 1150 und 1272 erbaut. Bei Ausgrabungen im Jahr 1928 stiess man auf Überreste zweier Vorgängerbauten. Die ältere der beiden dürfte 450 entstanden sein, während die neuere in der Zeit um 760 datiert wird. Der Turm mit barocker Haube wurde um 1600 erbaut.

Die Basilika hat einen leicht rhombischen Grundriss. Vor dem Eingang zur vorderen Krypta befinden sich vier überlebensgrosse Apostelsäulen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts. Zu den ältesten Steinerzeugnissen der Kathedrale gehören karolingische Skulpturen am Kryptenaltar sowie am St. Laurentius-Altar.

Im Dommuseum befinden sich Teile des Kirchenschatzes. Öffnungszeiten Dommuseum: Mo-Fr 10-12, 14-16 ; Anmeldung erforderlich.

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