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Casa Parrucchiere

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Ihr Aufenthalt

Das Häuschen
Kleines, charmantes Tessiner Häuschen auf zwei Ebenen mit weinüberwachsenem Portico mitten im Dorfkern von Gandria. Stilvoll renoviert mit Böden aus original handgemachten Tessiner Cotto, Kaminofen und schöner Küche. Teilweise Seeblick. Gut ausgerüstet mit Geschirrspülmaschine, Waschmaschine und Trockner, Computer mit Internetanschluss, Drucker, Bügeleisen, Bettwäsche und Handtüchern. Der Name Casa Parrucchiere geht darauf zurück, dass das Häuschen vor etwa 100 Jahren den Friseursalon des Dorfes beherbergte (Beschriftung noch auf der Fassade zu erkennen). Später war es dann jahrzehntelang Atelier des Malers Fritz Meijer (1900-1969), der seine Bilder vor dem Haus, wo heute der Sitzplatz ist, ausstellte.



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Ausstattung der Unterkunft

Die aufgeführten Ausstattungen und Leistungen sind teilweise gegen Aufpreis

Haustiere erlaubt
Nichtraucher
Internet
Spülmaschine
Waschmaschine
Sauna
Pool / Schwimmbad
Kamin / Ofen
Garten / Balkon
Grillmöglichkeit
Barrierefrei

Alle Ausstattungen anzeigen

Ausstattung Unterkunft
  • Autovermietung
  • Balkon oder Terrasse
  • Bootsverleih
  • Historisches Gebäude
  • Internet
  • Internet LAN
  • Internet-Zugang
  • LAN/Kabel
  • Nichtraucher
  • Nichtraucherhaus
  • Separater Trockenraum (Mitnutzung)
  • Terrasse
  • Trockenraum
  • WLAN
  • WLAN / Wifi
  • Waschmaschine
  • Öffentlicher Parkplatz
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Ausstattung für Kinder
  • Kinderbett
Aktivitäten
  • Angeln
  • Bootsverleih
  • Fahrradverleih
  • Kanu
  • Klettern
  • Segeln
  • Sport
  • Tennis
Zusätzliche Informationen
  • Wohnfläche
    55 m²
  • Grundstücksfläche
    70 m²
  • Größe Wohnzimmer
    18 m²
  • Größe des Schlafzimmers
    16 m²
  • Größe des Badezimmers
    5 m²
  • Größe der Küche
    12 m²
  • Vermietung seit
    2007
  • Letzte Renovierung Innenbereich
    2012
  • Anzahl Wohnzimmer
    1
  • Normalbelegung
    2
  • Maximalbelegung
    3
  • Anzahl Badezimmer
    1
  • Anzahl Schlafzimmer
    1
  • Anzahl WC
    1
  • Anzahl Küchen
    1
  • Anzahl Schlafgelegenheiten
    4
  • Anzahl Doppelbetten
    1
  • Anzahl Kinderbetten
    2
  • Anzahl Esstische
    1
  • Gesamtzahl Sitzplätze
    5
Weitere Ausstattungen finden Sie in den Details der jeweiligen Wohneinheit

Verfügbarkeit für Casa Parrucchiere

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Casa Parrucchiere


1 - 3 Personen
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6 Bewertungen für Casa Parrucchiere

6 Bewertung(en) wurden in unseren Partnersystemen getätigt. Leider können wir für diese Bewertung(en) keine detaillierten Informationen anzeigen.Die durchschnittliche Bewertung beträgt 9,667.
Bewertungen von unseren Gästen
  • Preis-Leistung: 9,3
  • Lage: 9,3
  • Ausstattung: 10,0
  • Sauberkeit: 10,0
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Lage und Anreise

In der Umgebung

  • Entfernung Stadt
    3 km
  • Entfernung Restaurant
    0,01 km
  • Entfernung Einkaufsmöglichkeit
    3 km
  • Entfernung See
    0,05 km
  • Nächster Flughafen (Entfernung)
    6 km
  • Nächster Bahnhof (Entfernung)
    4 km
  • Nächste Autobahn (Entfernung)
    7 km

mehr Informationen zur Umgebung

Beschreibung der Umgebung

Gandria auf einen Blick Gandria ist das letzte Schweizer Dorf auf der Strasse, die von Lugano nach Porlezza und Menaggio (am Comersee) führt. Die Grenze zu Italien läuft gleich nach dem Zollmuseum (oranges Haus auf dem gegenüberliegenden Ufer) quer über den See. Die Berggipfel sind italienisches Gebiet, aber die kleinen Häuser unten am See (Cantine die Gandria) stehen auf Schweizer Boden. Dort wurden früher Wein, Käse und Salami gelagert, weil es ganzjährig schön kühl ist. Auf dem Pfad entlang dem Seeufer bis nach Caprino werden deshalb bis heute zahlreiche Grotti (einfache Restaurants) betrieben. Frühgeschichte: Kelten und Römer Erste dauerhafte menschliche Spuren in der unmittelbaren Umgebung von Gandria führen auf die Kelten (ab 800 v.Chr.) zurück. Nicht allzu weit entfernt von Gandria befindet sich ein grosser Felsbrocken (Sasso della Predescia), auf dem mysteriöse Zeichen eingeritzt sind. Diese dienten den Kelten wahrscheinlich zu religiösen Zwecken. Einige Ortsbezeichnungen könnten keltischen Ursprungs sein: Gandria sitzt am Fuss des Monte Brè, was wiederum “Berg” heisst. Der Luganer See wird auch “Ceresio” genannt, das eventuell aus dem keltischen “keresios” stammt. Dieser Begriff bezieht sich auf den keltischen Fruchtbarkeitsgott, der stets mit einem Hirschgeweih abgebildet wurde. Aus der Höhe gesehen könnte man daher mit etwas Fantasie erkennen, dass auch der See die Form eines Geweihs hat. 196 v.Chr. eroberten die Römer diese Gegend. Gräber und Kunstgegenstände in den umliegenden Dörfern Castagnola und Brè zeugen von römischer Präsenz. Das heutige Gandria existierte hingegen noch nicht. Erste Siedlung “Gandrio” wurde erstmals im Archiv des Bischofs von Como 1237 erwähnt. Zu der Zeit war das Dorf auf halbem Weg zum Monte Brè gelegen. Ruinen sind heute noch auf dem Pfad zum Sasso della Predescia sichtbar. Erst um 1300 gab es eine neue Siedlung direkt am See, dem heutigen Standort. Vielleicht wurde der obere Teil des Dorfes wegen eines Feuers verlassen – es könnte aber auch die bessere Lage nah am Wasser gewesen sein. Gandria war damals nur mit dem Boot oder über steile Pfade zu erreichen. Die Einheimischen waren Selbstversorger – neben dem eigenen Garten und dem Vieh, war auch der Fischfang von wesentlicher Bedeutung. Oliven, Seide und Schmuggel Bis zum ungewöhnlich harten Winter von 1709, der die meisten Olivenbäume erfrieren liess, war Gandria auch für sein Olivenöl bekannt. Erst in den letzten Jahren wurden entlang dem “Sentiero dell’olivo” erneut junge Olivenbäume gepflanzt und Infotafeln aufgestellt. 1856 begann in Gandria die Seidenraupenzucht. Die ehemalige Seidenfabrik (Filanda) sieht man am besten vom Schiff aus. Das langgezogene gelbe Gebäude erkennt man von Lugano kommend gut zu Beginn des Dorfes. Durch die schwer kontrollierbare Grenze war Gandria auch für den Schmuggel berüchtigt. Wegen der hohen Schweizer Zölle waren Zigaretten-, Fleischund Alkoholschmuggel besonders profitabel. Im Schweizer Zoll-Museum befindet sich ein bemerkenswertes Objekt: ein beschlagnahmtes “U-Boot” das besonders dem Salamischmuggel diente. Im Jahr 1936 brach eine neue Ära für Gandria an, denn die neue, tunnelreiche Kantonsstrasse verband nun erstmals das Dorf mit Lugano und Italien. Kirche von San Vigilio Die Kirche wurde im späten Mittelalter gebaut und erhielt das Kirchenrecht 1463. Ältester Teil der Kirche ist die schlichte, graue Seitenwand gegen den See, die mit Gedenktafeln bekannter einheimischer Familien geschmückt ist. Die barocke Frontfassade wurde um 1877 fertiggestellt. Das grosse Ölbild von Giovanni und Giuseppe Torricelli hinter dem Altar zeigt das Martyrium von Sankt Vigilio, Bischof von Trento (Italien), der von heidnischen Hirten zu Tode gesteinigt wurde. Die Verbindung zu Sankt Vigilio kommt von einheimischen Handwerkern, die an der Konstruktion der Kathedrale in Trento gearbeitet hatten. Die Gebrüder Torricelli malten auch Szenen im Haus der einheimischen Architekten und Künstler Vigilio und Pietro Rabaglio, die durch den Bau des königlichen Palastes der spanischen Bourbonen in Segovia Ruhm erlangten. Heute werden in der Kirche an Sonntagen und religiösen Feiertagen Gottesdienste abgehalten. Im Oktober findet die traditionelle Prozession mit der Statue der Jungfrau Maria statt. Der Bereich um die Kirche ist dann mit bunten Bändern und Blumen geschmückt, Wimpel flattern vom Glockenturm und eine Band spielt Festmusik. Männliche Mitglieder der Gemeinde tragen die schwere Marienstatue durchs Dorf – keine leichte Aufgabe bei den vielen Treppen. Gemeindehaus Das gelbe Haus nach dem Parkplatz ist das Gemeindehaus. Auf der Aussenwand ist das Wappen Gandrias zu sehen. Der Stier (“Tor” im lokalen Dialekt) auf dem Wappen symbolisiert die “Stärke und Entschlossenheit” der Einwohner Gandrias. Das Trinkwasser für Mensch und Tier musste in Eimern vom See hinauf geschleppt werden. Aufzeichnungen zeigen, dass 1600 mehr als 50 Kühe gehalten wurden. Viele wurden zum weiden täglich über den See gerudert. Unterhalb des Wappens steht heute noch der Originalstein einer einheimischen Olivenpresse. Bis 1979 besuchten die Kinder von Gandria hier die Schule – bis 1959 mit einem einzigen Lehrer für alle Klassen. Ein internationales Dorf Heute ist Gandria ein Mix von Tradition und Moderne. Viele der ca. 200 Einwohner kommen aus Familien, die seit Generationen hier ansässig sind. Es gibt aber auch zahlreiche Bewohner, die aus anderen Schweizer Kantonen oder sogar aus anderen Ländern kommen, so z.B. Kolumbien, Deutschland, Haiti, Italien, Nicaragua, Palästina und Amerika. Die meisten Anwohner arbeiten im nahegelegenen Finanzplatz Lugano, dennoch lebt die Tradition für kreative Berufe (Architekten, Musiker, Kunstmaler und Keramikkünstler) weiter. Bis 2004 war Gandria eine selbständige Gemeinde, seither ist es Teil von Lugano. Gastfreundschaft Gandria ist seit langem für seine Gastfreundschaft bekannt. Zweimal im Jahr finden Openair-Dorffeste für jedermann statt: im August die “Festa di Gnocc” (Gnocchi-Essen) mit Musik und Tombola und am “Carnevaa di Tor” im Februar das traditionelle Risottoessen (risotto e luganighe). Die “Gruppo Mandolinistico Gandria” spielt einige Male im Jahr vor oder in der Kirche. Lokale Restaurants bieten traditionelle Gerichte wie “coniglio” (Kaninchen) oder “capretto” (Zickli) mit Polenta an und dazu natürlich den feinen weissen oder roten Merlot aus dem Tessin. Die Restaurants sowie ein Hotel - alle direkt am See gelegen - bieten Zimmer an.

Objekt-Nummer: 205-672406

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